Donnerstag, 23. April 2015

St. Martin in Passeier: Mann tot aufgefunden

Mittwochvormittag brach er auf. Sein Ziel: die Matatzspitze, ein Gipfel im Osten der Texelgruppe. Am Abend wollte er wieder zuhause sein. Doch der Passeirer kam nicht mehr heim. Am Donnerstagmorgen startete die Suchaktion – mit traurigem Ende.

Die Einsatzkräfte von St. Martin in Passeier nach der Bergung - Foto: FFW St. Martin i.P.
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Die Einsatzkräfte von St. Martin in Passeier nach der Bergung - Foto: FFW St. Martin i.P.

Die Alarmierung ging gegen 6.45 Uhr ein: Nachdem der Mann am Mittwoch, entgegen seines Plans, nicht mehr nach Hause zurückgekehrt war, schlugen in der Nacht die Angehörigen Alarm.

Umgehend rückten die Einsatzkräfte aus: die Bergrettung St. Martin, die Bergrettung St. Leonhard, die Bergrettung Moos, die Bergrettung Rabenstein, die Bergrettung Pfelders und der CNSAS Stuls. Die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin koordinierte die Bergrettungskräfte. Insgesamt brachen rund 50 Personen zum Einsatz auf.

Die Rettungskräfte starteten ihre Suchaktion am Valtele-Hof, oberhalb von St. Martin. Dort hatte man das Auto des Mannes entdeckt. Dann zogen sie weiter zu den Matatz-Wiesen: Eine Frau hatte den abgängigen Mann dort zuletzt gesehen. Doch keine Spur vom Passeirer: Mehrere Stunden verlief die Suchaktion erfolglos.

 

Foto: Screenshot/Sentres

Auf traurige Gewissheit traf man gegen 10.40 Uhr: Unterhalb der Matatzspitze (2191 Meter) stießen die Rettungskräfte auf circa 1800 Meter Höhe auf den leblosen Körper des Mannes. Es wird davon ausgegangen, dass der Passeirer abgestürzt ist.

stol

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