Freitag, 20. September 2019

Staatsanwaltschaft: „Baby durch Ersticken gestorben“

Im Falle des Babys, das tot in einem Gebüsch in Oberlana gefunden worden war, liegt nun das Ergebnis der Autopsie vor.

Die Autopsie des im Gebüsch entdeckten Babys bestätigte, dass das Kind lebend geboren wurde und dann durch Ersticken starb. - Foto: DLife
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Die Autopsie des im Gebüsch entdeckten Babys bestätigte, dass das Kind lebend geboren wurde und dann durch Ersticken starb. - Foto: DLife

Wie berichtet, befindet sich die 25-jährige Mutter aus Rumänien weiterhin in Untersuchungshaft im Gefängnis von Trient. Sie wurde am Freitagvormittag dem Haftrichter vorgeführt.

Indes liegen nun die Ergebnisse der Autopsie des Leichnams vor:

„Infolge der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Neugeborene lebend zur Welt kam, da es ein paar Atemzüge gemacht hat, anschließend ist es durch Ersticken gestorben. Am Körper wurden auch Verletzungen festgestellt, die jedoch keinen tödlichen Ausgang hatten und mit dem vermutlich nach dem Tod eingetretenen Sturz vereinbar sind“, schreibt die Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag.

Gegenstand der weiteren Ermittlungen wird nun sein, ob das Ersticken von Menschenhand herbeigeführt wurde oder andere Gründe hatte.

stol/liz

stol