Sergio Mattarella hat sich am heutigen Sonntag erstmals während seines diesjährigen Südtirol-Aufenthalts öffentlich gezeigt. Der italienische Staatspräsident besuchte die Pfarrkirche von Kastelruth und nahm dort am Sonntagsgottesdienst teil.<BR /><BR />Der Auftritt verlief bewusst zurückhaltend. Während seines dreiwöchigen Aufenthalts am Fuß des Schlerns möchte Mattarella möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bereits bei seiner Ankunft in Südtirol hatte er sich entsprechend diskret gezeigt.<BR /><BR />Der Staatspräsident war am Samstag nach Südtirol gekommen. Von Ciampino aus reiste er mit einem Flugzeug der italienischen Luftwaffe an und landete gegen Mittag in Bozen. Dort wurde er von der Regierungskommissärin Maddalena Travaglini und dem Landeshauptmann Arno Kompatscher empfangen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1345155_image" /></div> <BR /><BR />Anschließend ging es mit dem Hubschrauber weiter nach Seis. Von dort fuhr Mattarella mit dem Auto zur Villa Ausserer, dem Gästehaus des italienischen Heeres in Seis. Dort wird er die kommenden drei Wochen gemeinsam mit seiner Tochter Laura und seinen Enkelkindern verbringen.<BR /><BR />Bei seiner Ankunft wurde Mattarella außerdem von der Kastelruther Bürgermeisterin Cristina Pallanch begrüßt.<BR /><BR />Für den italienischen Staatspräsidenten ist es bereits der zweite Sommer in Folge auf der Seiser Alm. Auch im vergangenen Jahr hatte Mattarella während seines Aufenthalts an mehreren Gottesdiensten in Kirchen der Umgebung teilgenommen. Damals besuchte er unter anderem Kirchen in Kastelruth, Seis und Völs am Schlern.<BR /><BR />Auch heuer soll sein Aufenthalt möglichst unauffällig bleiben. Das Sicherheitskonzept wurde so gestaltet, dass es angesichts der zahlreichen Urlaubsgäste in der Region möglichst wenig ins Auge fällt. Mattarella selbst soll darum gebeten haben, seine Bewegungen während des Urlaubs einzuschränken und besonders diskret aufzutreten.