Insidern zufolge wird das 85-jährige Staatsoberhaupt voraussichtlich am Samstag zum Urlaub in der Villa Außerer eintreffen. <BR /><BR />Aus Sicherheitsgründen geben sich alle Seiten bedeckt. Eine offizielle Bestätigung dürfte erst kurzfristig erfolgen. In Kastelruth ist man aber schon mächtig stolz darauf, dass der Staatspräsident mit all seinen anderen Möglichkeiten erneut Seis als sein Feriendomizil auserkoren hat – und diesmal mit drei Wochen sogar noch länger als üblich. <BR /><BR /> Erwartet wird, dass Mattarella am Militärflugplatz Bozen landet, wo ihn Landeshauptmann Kompatscher empfängt. Weiter ging es im Vorjahr mit einem Hubschrauber bis zum Sportplatz Laranz, wo die Kastelruther Bürgermeisterin Cristina Pallanch ihn begrüßte.<BR /><BR />Während seines Aufenthaltes residiert er in der eleganten „Villa Ausserer“, einem kürzlich renovierten Stützpunkt der Alpini am Fuße des Schlerns in der Örtlichkeit Ratzes bei Seis. Dort kann er optimal von den Blicken neugieriger Zaungäste abgeschirmt werden. Auch heuer wird erwartet, dass Mattarella in Begleitung seiner Tochter Laura und seines Schwiegersohnes Cosimo einreist. Nachdem Mattarellas Ehefrau Marisa 2012 verstorben ist, übernahm sie nach der Wahl ihres Vaters zum Staatspräsidenten 2015 die Aufgaben einer First Lady.<h3> Nicht der erste Südtirol-Urlaub für den Staatspräsidenten</h3>Für Mattarella ist es der sechste Sommerurlaub in Südtirol. In früheren Jahren war er in Toblach und Wolkenstein zu Gast. Inzwischen verbringt er seine Sommerfrische am Schlern-Hochplateau. Das Staatsoberhaupt bestreitet das ganze Jahr hindurch eine beeindruckende Zahl von offiziellen Auftritten. Verständlicherweise lautet sein Motto für den Urlaub in Seis deshalb: keine Termine. <BR /><BR />Der Staatspräsident genießt bei Wanderungen die Natur, nutzt die Zeit zu Begegnungen privater Natur. Am Sonntag besucht er allerdings regelmäßig die Heilige Messe. Im Vorjahr wählte er dazu die Gotteshäuser von Kastelruth, Seis und Völs aus. Dabei kam er mit vielen Menschen ins Gespräch, schüttelte Hände und stand bereitwillig für Erinnerungsfotos zur Verfügung. <BR /><BR />Im Vorjahr besuchte Mattarella die Gemeinde Völs. „Und er blieb uns allen als volksnaher Präsident in Erinnerung, der für alle Mitarbeiter ein gutes Wort fand“, so Bürgermeisterin Cristina Pallanch. Ohne Pressefotograf ging ein Treffen mit Landeshauptmann Kompatscher und dessen Gattin Nadja auf Schloss Prösels über die Bühne. Vormals Bürgermeister von Völs, nutzte Kompatscher die Gelegenheit, Mattarella, Tochter, Schwiegersohn und Enkeln das Schloss zu zeigen.