Montag, 08. Juli 2019

Staatsstraße aufs Lavazéjoch bleibt weiter zu

Wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Steinschlagschutzvorrichtungen ist die Straße aufs Lavazéjoch (SS 620) längerfristig gesperrt. Straßendienst und Geologen sind morgen auf Ortsaugenschein.

Umgestürzte Bäume und Schäden: Die Straße aufs Lavazéjoch ist weiterhin gesperrt. - Foto: Freiwillige Feuerwehr Eggen
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Umgestürzte Bäume und Schäden: Die Straße aufs Lavazéjoch ist weiterhin gesperrt. - Foto: Freiwillige Feuerwehr Eggen

Das Unwetter vom Wochenende hat an der Staatsstraße auf das Lavazéjoch (SS 620) erhebliche Schäden angerichtet. (STOL hat berichtet) Das zieht nun eine Menge Arbeiten nach sich.

Es waren Bäume umgestürzt und Schäden an der Straße und den Schutzvorrichtungen gegen Steinschlag entstanden. Die Gefahrenstellen werden nun durch Holzschlägerung entschärft. Wie der Direktor der Landesabteilung Straßendienst Philipp Sicher berichtet, „sind dabei die Mitarbeiter der Landesabteilungen Straßendienst und Forst, aber auch Unternehmen im Einsatz.“ Zudem müssen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern Steinschlagschutznetze angebracht werden.

Diese Arbeiten und der Wiederaufbau zerstörter Leitplanken und Maueraufsätze haben eine längerfristige Sperre zur Folge, und zwar zwischen Stenk und der Kreuzung nach Deutschnofen. Es gibt eine Umleitung über die Landesstraße nach Obereggen (LS 76). „Genaueres über das Schadensausmaß und die Dauer der Sperre wissen wir am Dienstag nach einem gemeinsamen Lokalaugenschein mit den Geologen“, erklärt Sicher. Der Lokalaugenschein kann laut Sicher erst stattfinden, sobald das Gebiet zugänglich ist, also voraussichtlich im Laufe des Dienstags.

lpa/stol

stol