Touristen, Standbetreiber, Gastronomen, Hoteliers und Kaufleute sind mit dem vergangenen Wochenende zufrieden. Denn: Kommen die Massen, dann klingeln die Kassen. Bei den Einheimischen gilt mittlerweile die Devise: „Flüchte, wer kann.“ <BR /><BR />Das vergangene, verlängerte Wochenende hat nahezu die Grenzen gesprengt, das Land wurde überschwemmt. Autos, Busse und Wohnmobile verstopften die Straßen. Auch in Bozen war ordentlich was los. Für die Kritiker des Rummels ein „gefundenes“ Fressen. <h3> „Wichtigste Veranstaltung des Jahres“</h3>Wirtschaftsstadträtin Johanna Ramoser verteidigt, schon von Amtswegen, die in ihren Augen „wichtigste Veranstaltung des Jahres.“ Trotz des massiven Ansturms, „blieb die Situation unter Kontrolle“, meint sie. Der Feiertag verlief ohne nennenswerte Probleme, der Samstag war etwas schwieriger, am Sonntag wurde es dann wieder ruhiger. <BR /><BR />„Die Mitarbeiter der Stadtpolizei hatten das Verkehrsaufkommen gut im Blick“, weiß Ramoser. Die Stadt blieb dank des fleißigen Einsatzes der SEAB-Mitarbeiter sauber. Polizei, Carabinieri und Stadtpolizei zeigten Präsenz, sodass es in puncto Sicherheit keine Zwischenfälle gab. „Die Grundstimmung war durchwegs positiv“, meint Ramoser. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="973183_image" /></div> <BR /><BR />Mobilitätsstadtrat Stefano Fattor hatte in seiner überspitzt-polemischen und nicht ernst gemeinten Art entweder die Abschaffung der Märkte oder des Brückentages gefordert. Die Drususallee war durch Touristenfahrzeuge blockiert, unzählige Wohnmobile wurden beim Friedhof geparkt.<BR /><BR />„In der Drususallee gibt es täglich zu den Stoßzeiten am Morgen und Abend einen Stau. Nur so viel dazu. Und schlechtreden kann man natürlich immer alles. Das sind wir in Bozen schon gewohnt“, meint Ramoser dazu. Nach dem Ende des Christkindlmarktes werde es auf alle Fälle eine Nachbesprechung geben. Verbesserungen seien immer möglich und notwendig, sagt Ramoser. <BR /><BR /><embed id="dtext86-62533466_quote" /><BR /><BR />Dabei soll insbesondere analysiert werden, wieso so viele Besucher mit dem eigenen Auto angereist sind. „Heuer gab es den Direktzug aus Mailand, der auch gut genutzt wurde. Wahrscheinlich muss dieses Angebot ausgebaut werden.“ <BR /><BR />Wie viele Besucher sich an den 3 Tagen auf dem Christkindlmarkt getummelt haben, lässt sich nicht sagen. „Wie führen keine Zählungen durch“, erklärt die Stadträtin. Lediglich Buszahlen hat sie parat: 80 waren es am Freitag, 99 am Samstag und 52 am Sonntag. <BR />