Sie wehrt sich damit gegen die Vorwürfe, die der ehemalige Kaufleute Aktiv- Koordinator Thomas Sigmund in einem Brief aus einem Prager Gefängnis gegen sie erhoben hat.Auch in Meran erfolge die Beitragsvergabe nicht nach dem Ermessen der Stadtverwaltung, sondern nach klaren und transparenten Regeln. Dies sei auch im Fall von Kaufleute Aktiv so geschehen. „Die Stadtgemeinde Meran kann nachweisen, dass alle ausgewiesenen Beiträge korrekt abgerechnet und gemäß den geltenden Bestimmungen liquidiert worden sind. Die Beiträge sind mit von Kaufleute Aktiv vorgelegten Rechnungen dokumentiert und vom Stadtrat einstimmig beschlossen worden“, heißt es in der Aussendung. Bereits am 21. Februar 2011 habe die Bozner Staatsanwaltschaft die Kopien der genannten Rechnungen angefordert, welche ihr selbstverständlich auch ausgehändigt worden seien. Man gehe davon aus, dass der zuständige Staatsanwalt die Rechtmäßigkeit der Beitragsvergabe bestätigen werde, so die Stadtgemeinde Meran.Alle Vorwürfe, bei der Vergabe von Beiträgen an irgendwelche Vereine habe es Unregelmäßigkeiten gegeben, seien reine Spekulationen, die durch die im Rathaus aufliegenden Unterlagen der Vereine entkräftet werden könnten, heißt es abschließend.