Die Explosion wurde auch auf der benachbarten Insel Salina gehört. Eine Rauchwolke erhob sich. Der Zugang zur Spitze des Vulkans ist seit längerer Zeit verboten. Eine Gruppe verängstigter Touristen flüchtete vom Strand und versammelte sich auf einem Platz vor der Kirche der Ortschaft, berichteten lokale Medien.Zu einer Explosion des Vulkans Stromboli war es bereits Anfang Juli gekommen. Dabei kam ein sizilianischer Tourist ums Leben. Der Stromboli ist wie der Ätna auf Sizilien ständig aktiv. Die Vulkaninsel gehört zu den im Norden von Siziliens liegenden Liparischen Inseln.Auch ein Meraner bei Vulkanausbruch dabeiDer Meraner Giancarmine Tollis hat den Vulkanausbruch auf Stomboli aus nächster Nähe miterlebt. „Ich komme seit 35 Jahren auf die Insel, aber so einen Knall habe ich noch nie erlebt. Sicherlich doppelt so laut wie beim Ausbruch im Juli. Die Luftverschiebung war bemerkenswert“, berichtet der bekannte Apotheker aus der Passerstadt. Das von Giancarmine Tollis gemachte Foto zeigt die riesige Rauchwolke über dem Stromboli. - Foto: TollisTrotz des Schreckens hat Tollis die gute Laune nicht verloren: „Wir sind heute Früh angekommen und wir sind mit einem Feuerwerk empfangen worden... Nun fliegen die Löschflugzeuge, weil auf den Hängen des Vulkans einige Brände ausgebrochen sind.“ Der Meraner will sich aber nicht im Haus einsperren: „Zum Abendessen gehen wir aus, hoffen wir, dass es nicht das letzte ist.“apa/ansa