<BR />Heute Samstag, den 8. März 2025, fand von 10:00 bis 12:30 Uhr auf dem Marktplatz von Kaltern eine große Kundgebung zum Schutz der Wälder in Südtirol statt. Den lokalen und überregionalen Vereinen, ist es voll und ganz gelungen, ihre Mitglieder zu mobilisieren und so ein starkes Signal für den Erhalt der Natur und gegen geplante Eingriffe in wertvolle Waldflächen zu setzen.<BR /><BR /> Viele Teilnehmerinnen, sind aus Kaltern, aus dem ganzen Land und aus den Nachbarregionen gekommen, die Erwartungen wurde bei weitem übertroffen. Schätzungsweise mehr als 1000 Personen sind heute nach Kaltern gekommen. Durch diese starke Präsenz ist die Wichtigkeit Waldes für uns alle und vor allem für die kommenden Generationen deutlich sichtbar gemacht worden.<h3> „Inakzeptabel“ in Zeiten des Klimawandels</h3> Die Teilnehmerinnen setzten sich aus sehr unterschiedlichen und vielfältigen Personen zusammen, die sich in einem Punkt einig sind: Speicherbecken und andere Bauwerke mitten in unserem Wald sind nicht mehr zeitgemäß und inakzeptabel in Zeiten des Klimawandels. Von allen 18 Rednerinnen wurde dies aus jeweils verschiedenen Perspektiven auf den Punkt gebracht, mit jeweils neuen Impulsen.<BR /><BR />Die wichtige Rolle der Frauen ist heute, am Tag der Frau, in diesem<BR />Zusammenhang gut, sowie aus verschiedenen Perspektiven zur Geltung<BR />gekommen und hat sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung gezogen.<BR /><BR />Wir alle sind dafür verantwortlich, was wir unseren Kindern hinterlassen. Wir haben kein Recht zur unbegrenzten Zerstörung der Natur. Sorgen wir alle gemeinsam für den Erhalt unseres Waldes, bevor es zu spät ist. Es ist heute wichtiger denn je darauf zu achten, dass die Ökologie nicht bedingungslos der Wirtschaft untergeordnet wird, zitiert wurde unter anderem der Evolutionsbiologe Guy McPherson: „Wenn du wirklich glaubst, dass die Umwelt weniger wichtig ist, als die Wirtschaft, dann versuche mal die Luft anzuhalten, während du dein Geld zählst“<h3> Veto gegen Speicherbecken</h3>Insbesondere ist betont worden, dass das Projekt der 6 Speicherbecken des Bodenverbesserungskonsortiums II. Grades aus Kaltern entschieden abgelehnt wird. Die Zerstörung von ca. 15ha Wald für die Errichtung von Speicherbecken für die Bewässerung der Landwirtschaft ist aus ökologischer und aus ökonomischer Sicht eindeutig abzulehnen. Es wurde ein Faktencheck vorgenommen der sehr viele Unklarheiten und Ungereimtheiten zutage befördert hat.<BR /><BR />Das Ziel der Kundgebung war ein Paradigmenwechsel um weg zu kommen von der Haltung, einfach wieder ein Stück Wald zu roden, um Bauwerke für wirtschaftliche Zwecke zu errichten. Ohne Zweifel ist heute dafür ein Schritt in die richtige Richtung gemacht worden. Es müssen andere Lösungen entwickelt werden, die ohne Zerstörung von Wald auskommen - Hände weg von den Projekten, die den Wald ruinieren.