Die Alarmierung erfolgte kurz vor Mittag: Beim Bohren von Ankern der SEAB Gas in der Kanonikus-Michael-Gamper-Straße war eine Gasleitung beschädigt worden.<BR /><BR />Dadurch traten ungehindert große Mengen an Methangas aus. Hinzu kam, dass die Leitung auch nicht abgesperrt werden konnte. Aus diesem Grund forderten die Techniker der SEAB Gas Unterstützung an.<BR /><BR />Die Einsatzstelle wurde von der Berufsfeuerwehr umgehend großräumig abgesperrt, außerdem wurden kontinuierlich Gasmessungen durchgeführt.<BR /><BR />Mithilfe eines Großraumlüfters wurde versucht, den Arbeitsbereich für die dringend notwendige Reparatur der Austrittsstelle so sicher als möglich zu gestalten und das ausgetretene Gas zu verwirbeln sowie in höhere Luftschichten zu transportieren.<BR /><BR />Während des gesamten Einsatzes – der mehr als drei Stunden dauerte – wurde mittels zwei Strahlrohren ein Brandschutz an der Austrittsstelle, an der die Abdichtungsmaßnahmen durchgeführt wurden, gewährleistet.<BR /><BR />Im Einsatz standen neben der Berufsfeuerwehr Bozen und den Technikern der SEAB und EDYNA auch die Stadtpolizei Bozen sowie das Weiße Kreuz.