Sonntag, 06. März 2016

Starker Schneefall: Feuerwehren im Dauereinsatz

Am Samstag und in der Nacht auf Sonntag sorgten starke Schneefälle in vielen Landesteilen für umgestürzte Bäume und Verkehrsbehinderungen.

Auf der Grödnerjoch-Straße bildeten sich gestern zeitweise lange Staus. - Foto: pas
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Auf der Grödnerjoch-Straße bildeten sich gestern zeitweise lange Staus. - Foto: pas

Bis zu einem halben Meter Neuschnee brachte das Genuatief in den höheren Lagen - etwa dem hinteren Ultental oder den Dolomiten. Auch in den tieferen Tallagen begann es im Laufe des Samstags zu schneien.

Schneefall im März bis in tiefe Lagen sei zwar selten, aber nicht außergewöhnlich, berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin auf seinem Twitter-Account. Im Etschtal habe es zum Beispiel das letzte Mal am 18. März 2013 geschneit.

Einsätze im ganzen Land

Die starken Schneefälle bereiteten einigen Feuerwehren des Landes eine Nacht mit wenig Schlaf. Vom Pustertal bis in den Vinschgau, vom Brenner bis nach Salurn waren die Wehren im Dauereinsatz.

Vielerorts stürzten Bäume unter der Last des feuchten Schnees um, Pkw´s verloren die Kontrolle und landeten im Straßengraben. Berichte über schwerere Unfälle mit Personenschaden gab es keine.

Einige Wehren mehrfach im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Riffian musste die Straße von einem umgestürzten Baum befreien. - Foto: FFW Riffian 

Einige Feuerwehren mussten wiederholt ausrücken. Eine davon ist die Freiwillige Feuerwehr Riffian, die zu gleich drei Zwischenfällen gerufen wurde. Der Kirchweg wurde von einem umgestürzten Baum befreit, ein verunfalltes Auto geborgen und die Markise am Festplatz vom Schnee befreit werden.

Im Laufe des Sonntags soll sich die Wetterlage beruhigen. Der Einfluss des Genuatiefs lässt langsam nach. Nur noch vereinzelt werden Schneefälle gemeldet. Erheblich bleibt hingegen die Lawinengefahr.

stol

stol