Sonntag, 18. September 2016

Starker Taifun fegte über Taiwan und japanische Inseln

Nach dem Super-Taifun „Meranti“ hat ein weiterer heftiger Wirbelsturm am Wochenende Taiwan und mehrere Inseln im Süden Japans getroffen. Rund 3000 Menschen seien in Taiwan in Sicherheit gebracht worden, teilte der Katastrophenschutz am Sonntag mit. Verletzt wurde demnach niemand.

Wellen von bis zu 11 Metern Höhe verursachte der Taifun "Malakas" bei Taiwan und den japanischen Inseln.
Wellen von bis zu 11 Metern Höhe verursachte der Taifun "Malakas" bei Taiwan und den japanischen Inseln. - Foto: © APA/AFP

Züge fuhren wieder normal, im Flugverkehr gab es noch einige Behinderungen. Die Unwetterwarnung sei aufgehoben worden, weil der Taifun „Malakas“ Richtung Japan weitergezogen sei, hieß es.

Am Samstag war auf der zu Okinawa gehörenden Insel Yonaguni im äußersten Südwesten Japans bereits in mehr als 550 Haushalten der Strom ausgefallen, wie japanische Medien meldeten. „Malakas“ habe in der Region Wellen von bis zu 11 Metern Höhe verursacht.

Am Mittwoch hatte Taifun „Meranti“ mit Windböen von mehr als 300 Kilometern pro Stunde das öffentliche Leben im Süden Taiwans lahmgelegt. Ein Mensch starb, Dutzende wurden verletzt. Anschließend richtete der Taifun im Süden Chinas Überschwemmungen und Verwüstungen an. Dort kamen 7 Menschen ums Leben. „Malakas“ ist der 16. Taifun der Saison.

apa/dpa 

stol