Projektpartner sind außerdem die LandesämterGeologie und Baustoffprüfung, Zivilschutz, Landschaftsökologie, Forstplanung und Gewässerschutz, das Forstinspektorat Sterzing und das Bezirksamt für Landwirtschaft.Hauptziel des Projektes im mehr als 200 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet des Mareiter Baches ist die Prävention vor Naturgefahren und die nachhaltige Entwicklung. Dieses erste, gemeinsame Treffen der Planungsgruppe galt dem gegenseitigen Kennenlernen und Ideenaustausch um die Abwicklung der Erhebungsphase abzustimmen.In einer Einführung wies der Projektkoordinator der Abteilung Wasserschutzbauten, Willigis Gallmetzer, darauf hin, dass es hier um einen fächerübergreifenden Plan geht, um Synergien zu nutzen und erklärte:„Dabei werden Studien zur aktuellen Situation bezüglich Naturgefahren (Wassergefahren),Raumnutzung, Gewässerökologie, Terrestrische Ökologie und Wassernutzung erstelltund Ende 2014 wird ein Maßnahmenplan, eine Art ‚Aufgabenheft’, gültig für die nächsten 15-20 Jahre vorliegen!“Mit diesem gemeinsam erarbeitetem Planungsinstrument werden die betroffene Bevölkerung und die Interessensvertreter aus Wirtschaft, Industrie, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelt über die verschiedene Nutzung des Gebietes hinsichtlich Sicherheit und Naturschutz informiert.In der Kommunikation zum Projekt sollen aber auch die Kinder und Jugendlichen auf mögliche Naturgefahren hin aufgeklärt und interaktiv miteinbezogen werden.Nachdem die einzelnen Arbeitspakete vergeben sind, kann jetzt mit der Datensichtung und mit den Erhebungen für den „Einzugsgebietsplan Mareiterbach“ begonnen werden. Die beauftragten Freiberufler stellten im Startworkshop in Kurzform sich und ihre Arbeitspakete vor und tauschten sich mit den anwesenden Vertretungen der Steuerungsgruppe und dem Projektmanagement GRW Wipptal (Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Südtirol) aus.Finanziert wird das Projekt „Einzugsgebietsplan Mareiterbach“ über das operationelle Programm „Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE 2007-2013.Die Informationen zu Projekt und Projektverlauf werden in einem Flyer (Herbst 2013) kommuniziert. Ein Jahr später, im Herbst 2014, soll dann ein zusammenfassender Abschlussbericht mit den konkreten Ergebnissen vorliegen.