Freitag, 29. Juli 2016

Staus in Kärnten erwartet: Karawankentunnel am Samstag gesperrt

In Kärnten werden am (morgigen) Samstag massive Staus auf dem Weg in Richtung Süden erwartet. Auslöser ist ein Staatsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien – von den umfangreichen Straßensperren ist auch der Karawankentunnel zwischen Kärnten und Slowenien betroffen. Laut Asfinag wird der Tunnel auf slowenischer Seite zwischen 11.00 und 18.00 Uhr gesperrt.

Kärnten wird es morgen länger dauern.
Kärnten wird es morgen länger dauern.

Auf Kärntner Seite ist die Karawankenautobahn (A11) bereits ab 9.00 Uhr ab dem Knoten Villach dicht – damit will man verhindern, dass Autos dann vor dem geschlossenen Tunnel stehen. In Slowenien selbst soll die gesamte Autobahn zwischen Laibach und Staatsgrenze inklusive des Laibacher Nordrings gesperrt werden. Weitere Sperren sind nicht auszuschließen.

Umleitungen sind gegeben

Urlauber, die nach Slowenien oder Kroatien wollen, haben die Möglichkeit, ab dem Knoten Villach über die Südautobahn (A2) über Arnoldstein, Udine und Triest auszuweichen. Die zweite Ausweichroute führt über die A2 weiter in Richtung Graz und von dort über die Pyhrnautobahn (A9) und Spielfeld nach Slowenien.

Umliegende Pässe ebenfalls geschlossen

Wer abseits der Autobahn nach Ausweichrouten sucht, dürfte es schwer haben: Auch der Wurzenpass südlich von Villach wird am Samstag immer wieder gesperrt sein, der Loiblpass südlich von Klagenfurt bringt die Reisenden wohl nicht weit, da die Straße erst wieder in die – gesperrte – slowenische Autobahn mündet. Und der Grenzübergang über das Nassfeld bei Hermagor ist nach einem Murenabgang gesperrt.

Staatsbesuch in Slovenien

Anlass für den Staatsbesuch Putins sind Feierlichkeiten rund um eine Gedenkstätte für russische Kriegsgefangene am Vrsic-Pass. Die Gefangenen waren dort für Bauarbeiten eingesetzt – 400 von ihnen kamen im März 1916 bei einem Lawinenabgang ums Leben.

apa

stol