Details, die Sharon mit der Sekte Scientology in Verbindung bringen.<BR /><BR />In einer Blutlache neben ihrem Haus in Terno d’Isola liegend, setzte die 33-Jährige noch selbst den Notruf ab; doch für Sharon kam jede Hilfe zu spät <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/wieder-frauenmord-in-italien-sharon-33-lag-in-einer-blutlache-auf-der-strasse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>. Vom Täter, der sie Ende Juli in der Nähe ihres Hauses erstochen hatte, fehlt weiterhin jede Spur. Die Ermittlungen laufen.<h3> Radfahrer am Tatort nahezu identifiziert</h3>Die neuesten Erkenntnisse betreffen Zahlungen an Scientology und die Identität eines Radfahrers: Eine Überwachungskamera in der via Castagnate – der Straße des Geschehens – hatte am Tatabend eine Person auf einem Fahrrad gefilmt; anhand der Kleidung und des Fahrrads sei diese Person nun so gut wie identifiziert. Laut Berichten der italienischen Tageszeitung „Il Giorno“ könnte eine offizielle Bestätigung in den nächsten Stunden erfolgen.<BR /><BR />Ebenso unklar ist, ob es sich bei der Person möglicherweise um den Täter oder einen möglichen Augenzeugen handeln könnte. Ein 76-jähriger Rentner, der am Abend des Mordes aus seinem Fenster schaute, hatte den Radfahrer ebenfalls bemerkt <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/zeugin-beobachtete-die-letzten-sekunden-im-leben-von-sharon-verzeni" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>.<h3> Verbindungen zu Scientology</h3>Neben dem Videomaterial der Überwachungskameras haben die Ermittler auch die Bankbewegungen der Frau ganz genau unter die Lupe genommen: Die Analyse der Bankbewegungen der 33-jährigen Verzeni hat ergeben, dass sie kleinere Geldbeträge auf ein Konto von Scientology eingezahlt hatte. Diese Zahlungen könnten möglicherweise in Zusammenhang mit kostenpflichtigen Kursen der Sekte stehen. <BR /><BR />Verzeni hatte vor Kurzem Kontakt zu Scientology aufgenommen: Offenbar hatte sie ein ehemaliger Arbeitskollege und Mitarbeiter der Bar „Vanilla“ mit der Organisation vertraut gemacht. Ob ein Zusammenhang zwischen ihrem Interesse an Scientology und dem Verbrechen besteht, ist jedoch unklar.