Während der Jahresversammlung wurde auch über aktuelle Themen wie die Änderungen der Förderrichtlinien, die geltenden Brandschutznormen, die Regelungen zu Werkverkehrsbahnen sowie über einen kurzen Bericht zur Hüttensaison informiert.<BR /><BR />Der Vorsitzende Perathoner nutzte die Gelegenheit, um auf die abgelaufene Hüttensaison zurückzublicken. Er verwies darauf, dass der Sommer auf den Schutzhütten gut verlaufen sei und sich sowohl die Zahl der Übernachtungen als auch jene der Tagesgäste gut entwickelt hat. Weiters ging er auf wichtige Anliegen der Fachgruppe ein, unter anderem Förderungen für privat geführte Schutzhütten, heißt es in einer Aussendung des HGV.<h3> Schutzhütten als Orte der Begegnung</h3> Während landeseigene Schutzhütten und jene, die dem Alpenverein Südtirol (AVS) und dem Club Alpino Italiano (CAI) gehören, weiterhin erweitert werden und dafür auf öffentliche Mittel zurückgreifen können, gilt das für die privaten Schutzhütten nicht mehr. „Das gilt selbst dann, wenn es sich lediglich um Personalunterkünfte oder strukturelle Verbesserungen handelt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen“, brachte Perathoner sein Unverständnis zum Ausdruck. <BR /><BR />HGV-Direktor Raffael Mooswalder bezeichnete in seinen Grußworten die Schutzhütten als Orte der Begegnung, der Sicherheit und der Gastfreundschaft. Sie seien identitätsstiftend für das Land und den Südtiroler Tourismus. „Daher gilt es auch die privaten Schutzhütten weiterhin nach Kräften zu unterstützen“, so Mooswalder. <h3> Anzahl der Übernachtungen und Ankünfte in den letzten zehn Jahren um mehr als das Doppelte angestiegen</h3>Timon Gärtner, Direktor des Landesinstituts für Statistik, präsentierte einige Zahlen zu den Ankünften und Nächtigungen auf den Schutzhütten. Demnach ist die Anzahl der Übernachtungen und Ankünfte in den letzten zehn Jahren um mehr als das Doppelte angestiegen. 2015 waren es noch 101.837 Übernachtungen während die Schutzhütten 2024 schon 207.190 Übernachtungen verbuchen konnten. 90 Prozent der Gäste stammen aus Europa. Ein Zuwachs konnte im englischsprachigen Raum erzielt werden. Über 10.000 Gäste stammten 2024 aus Nordamerika. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Schutzhütten für das Urlaubsland Südtirol.<BR /><BR />Im Vorfeld der Versammlung konnten die privaten Schutzhüttenbetreiber das neue Zivilschutzzentrum von Sarnthein besichtigen. <h3> Wahl des neuen Ausschusses</h3>Bevor es zur Wahl des neuen Ausschusses kam, wurde drei scheidenden Ausschussmitgliedern für ihre langjährige Mitarbeit und ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Annelies Wolf Erlacher, Schutzhaus Hochgang, Algund, Hanspeter Frenner, Schutzhütte Lavarella, St. Vigil in Enneberg, und Arthur Mutschlechner, Schutzhütte Fodara Vedla, St. Vigil in Enneberg, gehören zu den Gründungsmitgliedern der Fachgruppe. Sie stellten sich genauso wie Paul Grüner, Schutzhauses Schöne Aussicht, Schnals nicht mehr der Wahl. Als Zeichen des Dankes wurde ihnen ein Geschenk überreicht.<BR /><BR />Neben dem Vorsitzenden Stefan Perathoner wurden elf weitere Mitglieder einstimmig in den Ausschuss gewählt. Dieser besteht aus: Vorsitzender Stefan Perathoner, Schutzhaus Tierser Alpl, Tiers, Georg Lunger, Schutzhaus Tschafon, Tiers, Markus Pirpamer, Similaunhütte, Schnals, Christian Pescoll, Toni Demetz Hütte, Wolkenstein, Herbert Hinteregger, Schutzhütte Kreuzwiese, Lüsen, Anna Reinstadler, Tabarettahütte, Sulden, Lorena Mutschlechner, Schutzhütte Fodara Vedla, St. Vigil in Enneberg, Viktoria Comploi, Juac Hütte, St. Christina, Josef Grüner, Schutzhaus „Schöne Aussicht“, Schnals, Anna Frenner, Schutzhütte Lavarella, St. Vigil in Enneberg, Florian Haller, Heilbronnerhütte, Schnals und Elisabeth Erlacher, Schutzhaus Hochgang, Algund. <BR /><BR /> Insgesamt gibt es 96 Schutzhütten, davon sind 62 Mitglieder im HGV und somit auch bei der Fachgruppe der privaten Schutzhütten dabei.