<BR />Es ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten: In der Nacht auf Dienstag brachen die Täter wieder durch jene Eingangstür ein, die gerade erst nach dem ersten Vorfall repariert worden war. Obwohl die Feuerwehrhalle im bewohnten Gebiet direkt an der Straße nach und von St. Lorenzen liegt, blieben sie dabei wieder unbemerkt. „Die beim ersten Einbruch gestohlenen Ladegeräte funktionieren nicht bei allen entwendeten Geräten“, erklärt Othmar Kammerer, Kommandant der Stefansdorfer Wehr. Die Täter haben diesmal auch jene Modelle mitgenommen – und dazu Batterien und einen Laubbläser. Schwer wiege aber der Schaden am Einsatzfahrzeug: „Kabel und Leisten, an denen die Geräte befestigt sind, wurden herausgerissen“, sagt der Kommandant. <h3> Schaden vom ersten Einbruch erhöht sich</h3>Zum Schaden von rund 20.000 Euro aus dem ersten Einbruch kommen nun mindestens weitere 1.000 Euro hinzu, schätzt Kammerer. Wie berichtet, waren vor knapp zwei Wochen ein teurer Kombi-Spreizer zum Öffnen von Türen sowie Akku-Bohrer, Batterien und Zubehör gestohlen worden. Nur wenige Tage später schlugen Einbrecher auch in der Feuerwehrhalle von Mühlbach oberhalb von Gais zu – ebenfalls um Rettungsgeräte mitzunehmen, die im Ernstfall Leben retten.<BR /><BR />In Stefansdorf wurde die Eingangstür inzwischen massiv verstärkt. Außerdem werden in diesen Tagen Überwachungskameras installiert, die eine abschreckende Wirkung haben sollen. Darauf setzt auch Bürgermeister Martin Ausserdorfer. Man habe Anzeige erstattet und den Schaden bei der Versicherung gemeldet. Übernehme diese den Schaden nicht zur Gänze, „werden wir als Gemeinde die Feuerwehr sicherlich schadlos halten“, sagt Ausserdorfer. <BR /><BR />Der Bezirks- und der Landesfeuerwehrverband haben die Bevölkerung aufgerufen, verdächtige Bewegungen rund um die Feuerwehrhäuser umgehend zu melden.