Laut Landesfeuerwehrpräsident <b>Martin Künig</b> ist die Zahl der Waldbrände im vergangenen Jahr leicht angestiegen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1372461_image" /></div> <BR />Weil so viele Touristen im Wald unterwegs sind, steige damit auch die Wahrscheinlichkeit von Bränden, meint Künig. Südtirol verfüge über ein kapillares Freiwilligen-Feuerwehrwesen. Deshalb können die Waldbrände im Normalfall schon in kleinen Dimensionen gelöscht werden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1372464_image" /></div> <BR /><BR />„Massive Waldbrände sind bei uns deshalb extrem selten“, sagt der Kommandant der Berufsfeuerwehr, <b>Florian Alber</b>. „Wenn sich der Waldbrand aber so schnell entwickelt, dass wir mit Bodenmannschaften nicht schnell genug der Situation Herr werden, dann wird so gut und so massiv wie möglich mit Hubschraubern gearbeitet.“ Das Geld, das man da am Anfang einsetze, sei gut investiert. „Denn wenn man am Anfang zu zögerlich vorgeht, dann erreicht der Waldbrand danach Dimensionen, die extrem teuer werden in der Brandbekämpfung“, erklärt der Kommandant.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1372467_image" /></div> Waldbrände können eine unterschiedliche Intensität haben. „Je nachdem brennen die Bäume dann ganz ab, und auch die Sträucher, Pflanzen und die Grasnarbe im Unterwuchs. So kann es vorkommen, dass auch der Boden mit verbrennt“, erklärt Prof. <b>Camilla Wellstein</b>. Dann dauert es länger, bis sich dort wieder etwas ansiedelt.“ Gegen Waldbrände könne man vorbeugen – auch indem man erhebt, wie brandgefährdet bestimmte Waldflächen sind und wie sich dies dann durch die Tageswitterung ändert. Erheben könne man auch, wo besondere Trockenheit herrscht. „Da kann man innovativ mehr machen in Zukunft“, meint Prof. Wellstein. Über Sensoren könne man die Feuchtigkeit messen, ebenso könne man über Luftbeobachtungen ableiten, wann es besonders trocken ist.<BR /><BR />Vertieft werden diese Themen bei einer Tagung am 22. und 23. Oktober im NOI Techpark, die Wellstein organisiert. Das Thema lautet: „Fire in the Alps – Forest Fire Ecology and Restoration Strategies in Mountain Regions“.