Sucht hat viele Gesichter: Alkohol, Tabak oder auch Glücksspiel gehören dazu. Immer mehr Menschen schlittern in unkontrolliertes Suchtverhalten, welches zu Abhängigkeitsformen führen kann. Die Folgen für Körper und Geist sowie jene finanzieller Natur sind für Betroffene und Angehörige spür- und sichtbar.Aus diesem Grunde hat der Dienst für Abhängigkeitserkrankungen Meran zusammen mit der Verein „La Strada - Der Weg“ ein neues Angebot gestartet: In wöchentlichen Beratungs- und Informationsgesprächen bietet das Team Interessierten die Möglichkeit, mehr zum Thema Sucht zu erfahren.„Das neue Angebot nennt sich STEP“, so Koordinatorin Sabina Sbarufatti.Eine gute Vorbeugung könne nur dann erfolgen, wenn die Leute Bescheid wüssten. So sei es dem Team von STEP ein Anliegen, mit Vorträgen in Oberschulen und Jugendzentren auf das Thema aufmerksam zu machen.„Prävention um Folgeschäden zu vermeiden“„Es geht hier darum, eine wirksame Prävention zu betreiben, um Folgeschäden zu vermeiden. Gerade Jugendliche brauchen eigene Anlaufstellen und erfahrene Gesprächspartner“, erklärt Gabriele Ghirardello, Direktor des Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen.„Wir wollen nicht belehren, sondern informieren, beraten und Wege aufzeigen.“Unter der Telefonnummer 342/074616 7 oder unter der E-Mail-Adresse step@sabes.it können Interessierte unverbindlich einen Gesprächstermin in einem geschützten Rahmen vereinbaren – kostenlos und auf Wunsch auch anonym.