Mittwoch, 02. März 2016

Sterbehilfe: "Am Ende ein Fest" oder was?

Der Wunsch, würdevoll zu sterben, die Möglichkeiten der Selbstbestimmung bei schwerer, unheilbarer Krankheit und die verschieden Facetten der Sterbehilfe sind die Themen, die das Landesethikkomitee mit einer Filmreihe zur Diskussion stellen will.

Verschieden Facetten der Sterbehilfe sind die Themen.
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Verschieden Facetten der Sterbehilfe sind die Themen. - Foto: © shutterstock

Wie lange soll das Leben mit medizinischen Maßnahmen verlängert werden? Wie gehen wir mit dem Wunsch um, ein Leiden aktiv zu beenden? "Es geht um ethische Fragen, mit denen sich jeder von uns früher oder später, direkt oder indirekt auseinandersetzen muss", sagt Landesrätin Martha Stocker und lädt zum Filmabend am 9. März.

Kinoabend "Am Ende ein Fest"

"Nach dem Erfolg des ersten Filmabends in italienischer Sprache Anfang Februar möchten wir nun mit der israelischen Tragikomödie 'Am Ende ein Fest' die deutschsprachige Bevölkerung zur Auseinandersetzung mit ethischen Themen bewegen, die Menschen sensibilisieren und eine Diskussion anregen", erklärt der Präsident des Landesethikkomitees Herbert Heidegger zu den Hintergründen der Veranstaltung am Mittwoch, 9. März um 20 Uhr im Filmclub in Bozen.

"Der Filmabend bietet die Möglichkeit, sich auf eine unkonventionelle Art und Weise mit einem ernsten Thema auseinanderzusetzen: schonungslos, aber auch mit einer Prise Humor", so die Gesundheitslandesrätin. Sie lädt auch zur anschließenden Diskussion unter der Leitung von Primar Heidegger ein, bei der Palliativpflegerin Irmgard Spiess, Intensivmedizinerin Bernadetta Moser und Moraltheologe Martin Lintner Fragen zum Thema beantworten und Eindrücke zum Film austauschen. 

Die Veranstaltung ist frei zugänglich. 

stol

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