Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sagen Experten voraus. Aber auch in den Nächten davor und danach seien Perseõden zu sehen. Die beste Beobachtungszeit liege zwischen 22 Uhr abends und 4 Uhr morgens. Bei den Perseõden sind auch die besonders hellen Feuerkugeln, die sogenannten Boliden, keine Seltenheit.Die Perseõden gelten als reichster Strom des Jahres. Sie sind mit bis zu 60 Kilometer pro Stunde auch recht schnell. Ihren Ursprung haben sie im Kometen Swift-Tuttle, dessen Bahn die Erde alljährlich Mitte August kreuzt. Auf seiner Bahn um die Sonne hinterlässt er ungezählte wenige Millimeter große Staubkörner. „Dringt ein solches Kometen-Staubkorn in die Erdatmosphäre ein, dann verglüht es und huscht als Sternschnuppe über den Himmel“, erläutert die Vereinigung der Sternfreunde.Der Name der Sternschnuppen stammt vom Sternbild Perseus, aus dem sie zu strömen scheinen. Sie sind jedoch am ganzen Himmel zu sehen. Früher wurden sie auch als Laurentiustränen bezeichnet, nach dem römische Märtyrer, der am 10. August 258 in Rom starb. Bereits vor 2000 Jahren haben die Chinesen eine Beobachtung dieser Sternschnuppen aufgezeichnet. In Europa wurden die Perseõden erst 811 beschrieben.dpa