Montag, 30. Dezember 2019

Sternsinger bringen Segenswünsche ins Landhaus

Sternsinger aus Obermais brachten heute ihre Segenswünsche in die Landesregierung. Rund 5000 Kinder sammeln mit der Aktion Sternsingen in der Neujahrszeit Geld für karitative Projekte in aller Welt.

Gewann das Los, der Landesregierung die Segenswünsche zu überbringen: Die ausschließlich aus Mädchen bestehende Sternsingergruppe aus Obermais.
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Gewann das Los, der Landesregierung die Segenswünsche zu überbringen: Die ausschließlich aus Mädchen bestehende Sternsingergruppe aus Obermais. - Foto: © LPA/Michele Bolognini

Es fiel auch der Landesregierung auf: Sternsingen ist weiblich! Die zehnköpfige Gruppe aus Obermais, die am Montag der gesamten Landesregierung musikalische Glück- und Segenswünsche sowie Kreide und Weihrauch zur Haussegnung überbrachte, bestand ausschließlich aus Sternsingerinnen.



Der Sinn der Aktion bleibt dabei immer der gleiche: Jährlich ziehen zwischen Weihnachten und Dreikönig rund 5000 Kinder von Haus zu Haus, überbringen Segenswünsche und sammeln Spendengelder für über 100 karitative Projekte im sozialen, pastoralen und Bildungsbereich. Bei der von der Katholischen Jungschar organisierten Aktion Sternsingen stehen den Kindern rund 1500 Begleitpersonen zur Seite. Im vergangenen Jahr konnten sie mit 1.649.802,37 Euro den bisherigen Spendenrekord für bedürftige Menschen in aller Welt knacken.

Landesregierung unterbrach Sitzung für Sternsinger

Jedes Jahr statten Sternsinger und Sternsingerinnen auch der Landesregierung einen Besuch ab. Welche Gruppe am Sitz der Landesregierung Segenswünsche überbringt, wird ausgelost. In diesem Jahr fiel das Los auf Obermais. Für das Sternsingen unterbrach die Landesregierung heute Vormittag kurz ihre Sitzung. Landeshauptmann Arno Kompatscher lobte im Namen der vollzählig anwesenden Regierungsmitglieder die „Hilfsbereitschaft und Solidarität“ der Kinder und Jugendlichen: „Damit helft ihr, die Welt ein wenig gerechter und lebenswerter zu machen.“

lpa