Dienstag, 12. Juli 2016

Sterzing: Aus für Geburtshilfe stellt keine Arbeitsplätze in Frage

Schließung der Geburtshilfe in Sterzing: ja, Abbau von Arbeitsplätzen: nein. Diese Nachricht hat Landesrätin Martha Stocker den Führungskräften in Brixen überbracht.

Der Kreissaal im Krankenhaus Sterzing - Foto: DLife/df
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Der Kreissaal im Krankenhaus Sterzing - Foto: DLife/df

Die Führungskräfte im Gesundheitsbezirk Brixen wurden gleich im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker persönlich bei einem Treffen in Brixen über die Schließung der Geburtshilfe Sterzing innerhalb 31. Oktober informiert.

"Transparenz für Personal und werdende Mütter" 

Gleichzeitig wurden gemeinsam bereits nächste Schritte gesetzt, um die Zeit bis zur Schließung Ende Oktober bestmöglich zu gestalten. "Wir werden diesen Weg mit größter Transparenz und Verantwortung für unser Personal und die werdenden Mütter und die Patientinnen der Gynäkologie gehen", betonte Landesrätin Stocker beim Treffen.

Der Ausbau der wohnortnahen Betreuung von Mutter und Kind vor und nach der Geburt, welcher bis 30. September als Konzeptvorschlag vorliegen soll, werde auch eine der Entscheidungsgrundlagen sein, in welcher Form das Personal der Geburtshilfe künftig eingesetzt werden kann.

Der Gesundheitsbezirk sei von Landesrätin Stocker mit der Aufgabe betraut worden, den Voraussetzungen und der Ausbildung entsprechend die bestmögliche Lösung für das Personal der Geburtshilfe in Sterzing anzustreben. "Die umfassende Betreuung rund um die Geburt erfordert unser gut ausgebildetes Personal, wir werden daher ein Angebot für alle Mitarbeitenden vorlegen können", unterstrich die Landesrätin.

Am Treffen teilgenommen haben neben Landesrätin Martha Stocker der Direktor des Gesundheitsbezirkes Brixen, Walther Amhof, der Sanitätskoordinator Markus Markart, die Pflegedienstleiterin Emanuela Pattis, der ärztliche Direktor des Krankenhauses Brixen, Martin Ogriseg, die Verwaltungskoordinatorin des Gesundheitsbezirkes Brixen, Evelin Reinstaller, die Pflegekoordinatorin und Hebamme der Geburtshilfe/Gynäkologie des Krankenhauses Sterzing, Sabine Nitz, und der Primar der Gynäkologie des Krankenhauses Sterzing, Albrecht Giuliani.

lpa

stol