<BR />Vor dem Supermarkt Eurospar in der Sterzinger Karl-Linder-Straße ist den Beamten ein Mann aufgefallen, der den Behörden bereits bekannt war. Er soll Kunden des Geschäfts wiederholt und aufdringlich angesprochen haben, um Geld zu erbetteln. Dabei soll er auch gesundheitliche Beschwerden vorgetäuscht haben, um Mitleid zu erregen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 66-jährigen rumänischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Italien, der bereits zuvor wegen ähnlicher Vorfälle im selben Bereich aufgefallen war.<BR /><BR />Auch Mitarbeiter des Supermarkts bestätigten gegenüber den Einsatzkräften, dass sich der Mann regelmäßig vor dem Geschäft aufhalte, Kunden hartnäckig um Geld bitte und dadurch sowohl im als auch vor dem Geschäft für Unruhe sorge.<BR /><BR />Die Carabinieri führten daraufhin eine Personendurchsuchung durch. Der Mann soll zunächst Widerstand geleistet und einen Schwächeanfall simuliert haben, woraufhin das Weiße Kreuz hinzugezogen werden musste. Nach einer ersten Untersuchung vor Ort wurde er zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich jedoch heraus, dass kein gesundheitliches Problem vorlag, sodass die Beamten ihre Amtshandlungen fortsetzen konnten.<BR /><BR />Bei der Durchsuchung wurden insgesamt 4.276,75 Euro Bargeld sichergestellt, bestehend aus Banknoten und Münzen, die in der Kleidung sowie in mehreren Geldbörsen versteckt waren. Zudem fanden die Beamten ein Taschenmesser mit einer Gesamtlänge von etwa 18,5 Zentimetern und einer Klingenlänge von rund 8 Zentimetern.<BR /><BR />Das Bargeld sowie das Messer wurden beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet. Die Carabinieri führen derzeit weitere Ermittlungen durch, um die Herkunft des Geldes zu klären.