Samstag, 21. November 2020

Sterzing: Neubau der Brücke „Hofer“ kann beginnen

Um die Stadt Sterzing besser vor Überschwemmungen zu schützen, wird die Brücke „Hofer“ abgerissen und neu errichtet. Die Arbeiten wurden diese Woche an die Baufirma übergeben und starten am Montag.

Diese Woche fand die Übergabe der Arbeiten für den Neubau der Brücke Hofer in Sterzing statt. Vor Ort waren Projektsteurer Knollseisen, Bauleiter Ricci sowie Lorenzo Zotta (Casarotto Costruzioni) und Sergio Ragnoli (Assistenz Bauleitung).
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Diese Woche fand die Übergabe der Arbeiten für den Neubau der Brücke Hofer in Sterzing statt. Vor Ort waren Projektsteurer Knollseisen, Bauleiter Ricci sowie Lorenzo Zotta (Casarotto Costruzioni) und Sergio Ragnoli (Assistenz Bauleitung). - Foto: © lpa
Im Zuge umfassender Maßnahmen zum Hochwasserschutz für die Stadt Sterzing wird nun auch an der Brücke „Hofer“ auf der Brennerstaatsstraße (SS12) am Eisack gearbeitet. Die Uferseiten werden verlegt und das Bachbett abgesenkt. Deshalb muss die Brücke abgerissen und neu aufgebaut werden.

„Die Arbeiten an der Hofer-Brücke dienen vor allem der Sicherheit für die Stadt Sterzing und werden so gemacht, dass die Infrastruktur nach dem Eingriff einem 200-jährigen Hochwasser standhalten kann“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Die neue Brücke mit einer Spannweite von 16 Metern und einer lichten Höhe von 5 Metern wird laut Landesrat zudem angemessen ins derzeitige Netz der Rad- und Fußwege integriert. Bestehen wird die 13,5 Meter breite Brücke aus Stahlbeton. Es sind an beiden Seiten Gehsteige geplant. Die bestehende Fußgängerrampe wird abgerissen und angepasst an die Brücke wiederaufgebaut. Vorgesehen ist auch eine passende Led-Beleuchtung.

Das Land investiert rund 2,7 Millionen Euro in die Anpassung der Infrastruktur. Diese Woche wurden die Arbeiten im Beisein des Bauleiters Roberto Ricci und des Verfahrensverantwortlichen Florian Knollseisen an das ausführende Unternehmen „Casarotto Costruzioni“ übergeben.

Bereits am Montag, 23. November, sollen die Arbeiten anlaufen. Weil die Brücke auf einem Abschnitt der Nord-Südachse, und zwar auf der Brennerstaatsstraße liegt, wird während der Arbeiten darauf geachtet, dass der Verkehr größtenteils auf beiden Fahrspuren aufrecht bleibt. Dauern werden die Arbeiten rund ein Jahr.

lpa

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