Die Fachgewerkschaft Öffentliche Dienste im SGBCISL protestiert gegen diese Verlegung.Man habe dem Regierungskommissariat und der Agentur für die Staatsliegenschaften vorgeschlagen, das Veterinäramt nach Möglichkeit in einer anderen staatlichen Immobilie in Sterzing unterzubringen. Eine solche stehe seit längerem infolge der Reform der Zollagenturen für die Brennergrenze leer. "Auf lokaler Ebene haben die Verwaltungen grünes Licht für die Verfügbarkeit dieser staatlichen Immobilie in Sterzing gegeben, nur das Ministerium in Rom legt sich quer", so die Fachgewerkschaft."Warum zehn Beschäftigte nach Bozen versetzen und sie zum Pendeln zwingen, wenn die Miete vor Ort in Sterzing selbst eingespart werden kann? Die Tätigkeit des Veterinäramtes kann heutzutage dank informatischer Unterstützung überall abgewickelt werden."Die Fachgewerkschaft fordert die lokalen Verwalter und Politiker auf, sich für den Erhalt dieser Arbeitsplätze in Sterzing einzusetzen. Im Sitz der Finanz in Bozen könnten andere staatliche Stellen untergebracht werden, für die anderswo in Bozen Miete gezahlt werde, etwa der Großteil der Gerichtsämter.