Dienstag, 05. März 2019

Sterzinger Unternehmen baut höchste Alpen-Überquerung

Nachdem das Sterzinger Seilbahnunternehmen Leitner erst im Vorjahr die höchste 3-S-Seilbahn der Welt in Zermatt in der Schweiz fertiggestellt hat, folgt nun das nächste Rekordprojekt: die höchste Alpen-Überquerung.

Beim Klein-Matterhorn soll eine Alpen-Überquerung entstehen.
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Beim Klein-Matterhorn soll eine Alpen-Überquerung entstehen. - Foto: © shutterstock

Im September wurde die höchste 3-Seil-Umlaufbahn (3S-Bahn) der Welt am Klein-Matterhorn im Schweizer Zermatt eröffnet – gebaut vom Sterzinger Seilbahnhersteller Leitner. Die Bahn führt über eine Strecke von 4 Kilometern auf fast 4000 Meter Höhe – und damit zur höchsten Bergbahnstation Europas. Insgesamt 55 Millionen Franken (47,35 Millionen Euro) wurden in das Projekt investiert, die Bauzeit betrug zweieinhalb Jahre.

Nun folgt der nächste Streich: Da Zermatt nicht nur im Winter von Italien aus über die Skipisten erreichbar sein will, hat man sich ein besonderes Projekt ausgedacht: Eine Alpenüberquerung. Damit soll Zermatt das ganze Jahr über mit Italien verbunden und erreichbar sein. Und bauen wird diese Überquerung erneut die Leitner-Gruppe. Verbunden werden dabei die beiden Berge Klein-Matterhorn (Schweiz) und Testa Grigia (Italien) – wiederum mit einer 3-S-Seilbahn. Diese neue Bahn wird ein Spannungsfeld von 1,7 Kilometern haben und ohne Stützen auskommen.

Die Bauarbeiten der neuen 3S-Bahn, die die höchste Alpenüberquerung darstellt, soll nach Angaben der Leitner-Gruppe unverzüglich aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme des sogenannten „Alpine Crossing“ ist für 2021 geplant. Die Kosten für diese Bahn betragen rund 30 Millionen Franken (26,4 Millionen Euro).

D/sor

stol