Zwei Tage vor Weihnachten wurden per Beschluss die Durchführungsbestimmungen genehmigt, die alles auf eine neue Ebene heben. Bisher gab es in Trentino-Südtirol zwei Landesdirektionen, die zugleich teilweise die Funktionen einer Regionaldirektion ausübten. Voraussichtlich ab April nimmt eine eigene Regionaldirektion ihre Tätigkeit auf – und diese hat ihren Sitz in Bozen. In Bozen und in Trient wird es zwei Landesdirektionen geben, die lediglich operative Aufgaben haben. Sie setzen um, was die Regionaldirektion vorgibt.<h3> Dienststelle für Autonome Befugnisse geschaffen</h3>Die neue Regionaldirektion in Bozen koordiniert die beiden Landesdirektionen und ist selbst für die Kontrolle aller Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz in den beiden Autonomen Provinzen zuständig. Zudem wird in der Bozner Regionaldirektion eine Dienststelle für „Autonome Befugnisse“ geschaffen. Diese kümmert sich um die Einhaltung der Bestimmungen zur Zweisprachigkeit – vom Personal bis hin zu Vorlagen, Drucksorten und Mitteilungen.<h3> Personal wird aufgestockt</h3>Egon Sanin, bisher Leiter der Landesdirektion Bozen und der Regionaldirektion in Friaul-Julisch Venetien, ist als neuer Direktor der Regionaldirektion designiert. Der Pfattner, der seit 40 Jahren für das Finanzministerium bzw. seit 25 Jahren für die Agentur für Einnahmen tätig ist, erhofft sich von der anstehenden Reorganisation klare Verbesserungen: „Wir werden Personal aufstocken und können dadurch zum Beispiel die Mehrwertsteuerrückerstattungen beschleunigen sowie die Dienste verbessern. Das gilt auch für die Kontrollen, wobei genaue Kontrollen durchaus im Interesse jener Betriebe sind, welche die gesetzlichen Vorgaben einhalten.“