Freitag, 18. Oktober 2019

Stirnlampen rufen Bergrettung auf den Plan

Alle Hände voll zu tun hat in diesen Tagen die Bergrettung im AVS Meran. Allein am Donnerstag wurden die Bergretter zu 3 Einsätzen gerufen.

Die Bergrettung beim Einsatz oberhalb von Burgstall.
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Die Bergrettung beim Einsatz oberhalb von Burgstall.

Am Gigglberg, oberhalb von Partschins, hatte eine Urlauberin aus Deutschland beim Wandern einen Hut und Wanderstöcke gefunden. Die Frau vermutete einen Unfall und setzte einen Notruf ab. Die Bergrettung Meran machte sich sofort auf dem Weg zur Fundstelle. Nach längeren Nachforschungen stellte sich dann heraus, dass am Abend zuvor 2 deutsche Wanderer beim Abstieg stürzten und einer dabei Hut und Wanderstöcke verlor. Wegen der Dunkelheit konnten die Wanderer die Ausrüstung nicht mehr finden. Die Bergrettung übergab im Tal Hut und Wanderstöcke die Urlauber, mit dem Hinweis in Zukunft die Bergwanderung besser zu planen.

Radfahrer gestürzt

Am späten Nachmittag wurde die Bergrettung Meran nach Burgstall gerufen. Beim der Abfahrt vom Wieslerhof (576m) ins Tal kam ein 63-jähriger Mann aus dem Ort mit seinem Fahrrad zu Sturz und verletzte sich am Kopf und im Gesicht. Der Mann wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 1 ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.


Outdoor-Abenteuer ruft Bergrettung auf den Plan

Um 20 Uhr hatte ein aufmerksamer Bauer am 1000 Stufenweg oberhalb von Naturns Lichtzeichen gesehen und Alarm geschlagen. Die Bergrettung Meran machte sich auf dem Weg zur vermeintlichen Unfallstelle und traf dort auf 3 Jugendliche aus Deutschland, die die Nacht im Freien verbringen wollten. Ihre Stirnlampen wurden fälschlicherweise als Notsignal interpretiert.

zor

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