Montag, 09. September 2019

Straßenzeitung zebra. feiert 50. Ausgabe

50 Ausgaben - mehr als nur schwarz-weiß. Am heutigen Montag ist die 50. Ausgabe von zebra. erschienen – eine Jubiläumsnummer im Spezialformat.

Am Montag ist die 50. Ausgabe von zebra. erschienen. - Foto: zebra.
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Am Montag ist die 50. Ausgabe von zebra. erschienen. - Foto: zebra.

Es warten spannende Insider-Geschichten rund um das Projekt Straßenzeitung und seine Hauptdarsteller*innen: Einblicke in das internationale Netzwerk der weltweiten Straßenzeitungen INSP, ein Promi-Interview mit dem dienstältesten Verkäufer Petru Lefter und Einschätzungen von Unternehmer Heiner Oberrauch, der das Selbstexperiment zebra.Verkauf wagte.

Außerdem erzählen eine Freiwillige von der Geburtsstunde der Straßenzeitung und ehemalige Verkäufer von ihrem Leben nach zebra.

Mit dieser Jubiläumsausgabe reagiert die OEW erstmals auch auf steigende Produktionskosten: Der Preis der Zeitung wird nach 5 Jahren von 2 Euro auf 3 Euro angehoben. Wie für Straßenzeitungen üblich, geht auch künftig die Hälfte davon an die Verkäufer*innen, die sich über eine kleine „Gehaltserhöhung“ freuen.

Seit 2014 gibt die oew-Organisation für eine solidarische Welt aus Brixen zebra. heraus. Die aktuelle Ausgabe wird von rund 60 Verkäufer*innen angeboten. Sie kommen ursprünglich aus 17 verschiedenen Nationen und sind bei der oew registriert und an ihren violetten zebra.Ausweisen erkennbar. Tag für Tag sind sie in ganz Südtirol unterwegs und verkaufen die Zeitung zum Preis von 2 Euro. Davon geht 1 Euro in die Produktion, 1 Euro bleibt ihnen.

Die Inhalte der Zeitung werden von engagierten ein- und zweiheimischen Freiwilligen erarbeitet und lenken den Blick auf gute Nachrichten, auf ermutigende Geschichten, auf kleine Taten mit großer Wirkung, auf besondere Menschen in und aus Südtirol.

Der Verkauf der Straßenzeitung bietet Menschen, die es schwer im Leben und kaum Zugang zum Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle Tätigkeit und eine kleine Verdienstmöglichkeit auf Augenhöhe. zebra.Verkäufer betteln nicht, sondern bieten ein Produkt an, das ihnen Zugang zur Südtiroler Lebens- und Arbeitsrealität, Selbstvertrauen, Anerkennung und Würde ermöglicht.

stol

stol