Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat im juristischen Kampf gegen das Buch einer ehemaligen Liebhaberin einen Teilerfolg errungen. Der Erzählung von Marcela Iacub muss nach einer Gerichtsentscheidung vom Dienstagabend ein Hinweis auf Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht beigefügt werden.Zudem sollen Autorin und Verlag zusammen 50.000 Euro Schadensersatz an den in mehrere Sex-Affären verstrickten Strauss-Kahn zahlen.Das von dem 63-Jährigen erhoffte Verkaufsverbot für das Buch verhängte das Pariser Gericht allerdings nicht.In dem 128-seitigen Buch „Belle et Bête“ (je nach Lesart „Schöne und Biest“ oder „Schön und Dumm“) hat die Autorin nach eigenen Angaben eine mehrmonatige Beziehung zu Strauss-Kahn verarbeitet. Dabei beschreibt sie den früheren Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) als chauvinistisches, vulgäres und unsensibles Mischwesen aus Mensch und Schwein.dpa