Damit entfällt auch die geplante Protestaktion vor dem Regierungskommissariat in der Prinz-Eugen-Allee in Bozen, die von 10.30 bis 11.30 Uhr stattfinden sollte. Abgesagt ist ebenso die vorgesehene Pressekonferenz um 10.30 Uhr sowie das Treffen mit Regierungskommissar Vito Cusumano um 11.30 Uhr.<h3> Rund 2.000 Beschäftigte in dem Sektor</h3>Zu dem gesamtstaatlichen Streik aufgerufen hatten die Gewerkschaften FP CGIL/AGB, FIT SGBCISL, UILTEC UIL-SGK und UGL wegen der nicht erfolgten Erneuerung des Kollektivvertrags, der heuer ausgelaufen war. In Südtirol wären rund 2.000 Beschäftigte betroffen gewesen, vor allem bei Betrieben mit öffentlicher Beteiligung wie Seab, den Stadtwerken Meran, Brixen und Bruneck sowie beim Eco-Center.<h3> Streik war wegen Kaufkraftverlust und Arbeitsbedingungen ausgerufen </h3>In der früheren Mitteilung hatten die Gewerkschaften erklärt, dass es von Arbeitgeberseite keine angemessenen Antworten in wirtschaftlicher Hinsicht gegeben habe und der Abstand zwischen den Positionen einen Ausgleich des Kaufkraftverlustes nicht ermöglicht habe. Auch bei den Themen Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsbedingungen sei aus ihrer Sicht eine Einigung nur durch gewerkschaftlichen Druck möglich gewesen.