Die staatlichen Organisationen Faib, Fegica und Figisc-Anisa haben <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/tankstellenstreik-vom-24-bis-26-jaenner-auch-self-service-und-autobahnen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">den Streik ausgerufen</a>: „Die Regierung spricht von mangelnder Transparenz und Spekulation, um die eigenen Probleme zu verschleiern. Es ist nicht wahr, dass es Spekulationen bei den Tankstellenbetreibern gibt“, so die Organisationen. Die Regierung in Rom hatte Spekulationen als eine Ursache für die hohen Treibstoffpreise vermutet und <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/bis-6000-euro-strafe-fuer-tankstellen-die-durchschnittspreis-nicht-angeben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Maßnahmen ergriffen.</a><BR /><BR />„Es ist wichtig, dass die Wahrheit wiederhergestellt wird“, schreiben die Organisationen. Deswegen bleiben die Tankstellen vom 24. Jänner, 19 Uhr, bis zum 26. Jänner,19 Uhr, geschlossen. Der Streik betreffe auch die Tankstellen auf den Autobahnen – auch Self-Service-Zapfsäulen würden außer Betrieb bleiben.<h3> Streik auch in Südtirol </h3>Der Präsident der Tankstellenbetreiber in Südtirol, Walter Soppera, wird sich mit seinem Betrieb am Streik beteiligen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="856703_image" /></div> <BR /><BR />„Ich beteilige mich natürlich am Streik, weil es nicht in Ordnung ist, dass die Regierung uns zum Sündenbock macht. Wenn es nach der Regierung geht, sollten wir in Zukunft den italienischen Durchschnittspreis aushängen. Das würde viele Autofahrer aus dem Ausland verwirren“, sagt Soppera.<BR /><BR />Er glaube außerdem, dass sich viele weitere Tankstellen in Südtirol dem Streik anschließen werden. Immerhin hätten die Erdölgesellschaften Retitalia, Agip, Q8 und San Marco Petroli zum Streiken aufgerufen: „So etwas habe ich in 30 Jahren noch nicht erlebt.“<h3> „Wir haben wichtigere Probleme als die neuen Transparenzbestimmungen“</h3><div class="img-embed"><embed id="856718_image" /></div> <BR /><BR />Haimo Staffler, Präsident der Betreiber der Freien Tankstellen, rechnet nicht mit einer großen Streikbeteiligung in Südtirol. „Ein paar Betreiber in Bozen und Umgebung werden mitmachen, ansonsten sehe ich nicht viel Begeisterung für das Thema.“ Begeistert ist er selbst auch nicht. Denn der Tankstellensektor in Italien habe wesentlich wichtigere Probleme, als die neuen Transparenzbestimmungen der Regierung Meloni.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/da-knoepft-man-sich-das-schwaechste-glied-in-der-kette-vor" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie, wieso das Tanken in Südtirol so teuer ist. </a>