Wie sich diese Fluggäste arrangiert haben, darüber berichtet Maximilian Alber, Verantwortlicher für Vertrieb und Marketing bei SkyAlps.<BR /><BR />So mussten einige dieser Fluggäste dann als Alternative den Zug oder Bus nehmen, andere haben den Urlaub unfreiwillig verlängert und sie fliegen dann, heute, Dienstag mit SkyAlps zurück. <BR /><BR />Wegen des Warnstreiks in Deutschland an 13 Flughäfen wurde gestern ein großer Teil des Flugverkehrs lahmgelegt – davon war die SkyAlps allerdings nicht betroffen, da ihre Maschinen am Montag nicht von oder nach Deutschland abheben. Am Sonntag hingegen mussten auch viele SkyAlps-Passagiere in den sauren Apfel beißen. Auf dem Flughafen in Hamburg wurde nämlich am Sonntag und Montag die Arbeit niedergelegt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139085_image" /></div> <BR /><BR />Und dabei wurde die Südtiroler Fluggesellschaft so wie auch viele andere Gesellschaften kalt erwischt: Denn der Streik war erst Sonntagfrüh bekannt geworden. Mit einer Vorlaufzeit von 2 oder 3 Tagen hätte man noch einen Flug zu einem Alternativflugplatz organisieren können, erklärt Maximilian Alber.<BR /><BR />So liegt etwa Lübeck nur 57 Kilometer Luftlinie von Hamburg entfernt. Aber so kurzfristig sei dies dann nicht mehr möglich gewesen. Die betroffenen SkyAlps-Passagiere seien dann am Sonntag via Mail und SMS über den Ausfall ihres Fluges informiert worden. Und man habe versucht, sie dann bei der Suche nach Alternativen zu unterstützen, berichtet Alber.<h3> SkyAlps: Fluggäste erhalten Geld zurück</h3>Das Geld für den ausgefallenen Flug erhalten die Fluggäste zurück, verspricht der Marketing-Verantwortliche der SkyAlps. Auch habe die Südtiroler Fluggesellschaft eine kostenlose Umbuchung auf andere SkyAlps-Flüge angeboten. Die Kosten für andere in Anspruch genommene Alternativen wie einen Zug oder Bus von Hamburg nach Bozen hingegen würden im Falle von solchen Streiks aber nicht ersetzt. „Denn die SkyAlps ist für diesen Streik nicht verantwortlich“, erklärt Alber. <BR /><BR />Die deutsche Gewerkschaft Verdi hatte zum Warnstreik aufgerufen – für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Freizeit und eine angemessene Bezahlung. Zum Streik aufgerufen war das gesamte Bodenpersonal, das für die Abfertigung der Maschinen und der Passagiere zuständig ist, sagt Alber. In so einem Fall sei der Flughafen geschlossen. Von den Warnstreiks betroffen waren gestern die Flughäfen in Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Dortmund, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, Frankfurt, Stuttgart und München. <h3> 7 Maschinen sollen bald wieder starten</h3>Wie berichtet, können 7 Maschinen der SkyAlps derzeit nicht abheben wegen Unstimmigkeiten in der Dokumentation zur Flugzeugwartung; die Luftfahrtbehörde ENAC hatte ein vorübergehendes Flugverbot verhängt. Laut Alber hofft man, dass bereits diese Woche die ersten Maschinen wieder starten können. Und in den nächsten Wochen dann würden wieder alle 7 Maschinen fliegen. In der Zwischenzeit führen Partner-Airlines die Flüge für SkyAlps durch.