Nicht zuletzt wegen der herannahenden Omikron-Variante machen die Staaten die Grenzen wieder spürbar dicht. <BR /><BR /><BR /><BR />Seit vergangenem Donnerstag gelten in Italien strengere Einreiseregeln – seit gestern auch in Österreich. <BR /><BR />Seit dem 16. Dezember müssen Menschen, die etwa über den Brenner nach Italien fahren wollen, einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 24 bzw. 48 Stunden ist. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte müssen zusätzlich 5 Tage in Quarantäne verbringen. <BR /><BR />Nach einem anfänglichen Aufschrei vieler EU-Länder, haben auch andere die Entscheidung von Ministerpräsidenten Mario Draghi getroffen: Dazu gehört Österreich, wo die Einreise zum Teil noch strenger geregelt ist. Demnach müssen Geimpfte, die die dritte bzw. Booster-Dosis noch nicht erhalten haben, bei der Einreise auch einen negativen PCR-Test vorweisen. Dasselbe gilt für Genesene. <BR /><BR /><b>Ausnahmen für Kinder und Grenzpendler</b><BR /><BR />Antigen-Tests sind für die Einreise nach Österreich nicht gültig. Ohne negativen PCR-Abstrich müssen sich Genesene und Geimpfte, die den dritten Piks noch nicht hinter sich haben, in freiwillige Quarantäne begeben, die allerdings jederzeit beendet werden kann, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt. <BR /><BR />Ganz anders bei Ungeimpften und nicht Geheilten: Diese müssen nach der Einreise ohnehin in Quarantäne und dürfen sich frühestens am 5. Tag nach der Einreise freitesten. Es gelten allerdings auch Ausnahmen für Kinder und Grenzpendler. <BR /><BR />De facto werden die Kontrollen nördlich und südlich des Brenners aber noch stichprobenartig durchgeführt, wie die Ordnungshüter auf Anfrage bestätigten. Auf Autobahn, Staats- bzw. Bundesstraße und am Bahnhof Brenner wird derzeit nicht jeder einzelne Reisende kontrolliert, sodass es bislang zu keinen Verzögerungen im Grenzverkehr gekommen ist.<BR />