Mittwoch, 18. November 2020

Strenger Blick auf offene Läden

Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer ruft die Bürgermeister auf, genau darüber zu wachen, dass in den offenen Verkaufspunkten nur die laut Verordnung erlaubten Waren verkauft werden. Auch ein entsprechendes Schreiben des Landeshauptmanns an die Sicherheitskräfte wird es geben.

Spielwarengeschäfte müssen derzeit geschlossen halten, also dürfen Spielwaren auch bei den offenen Verkaufspunkten nicht angeboten werden.
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Spielwarengeschäfte müssen derzeit geschlossen halten, also dürfen Spielwaren auch bei den offenen Verkaufspunkten nicht angeboten werden. - Foto: © shutterstock
Der Detailhandel ist bis auf wenige Ausnahmen ausgesetzt. Für Unmut unter den Handelstreibenden sorgten dieser Tage Großverteiler, die den Verkauf von Waren zu reduzierten Preisen beworben haben, die sie derzeit gar nicht im Verkauf haben dürften. Dabei soll es sich um einen Fehler gehandelt haben, der sofort abgestellt wurde.

„Allemal sind Verkäufe von Waren, die derzeit untersagt sind, nicht nur wettbewerbsverzerrend. Sie sorgen zudem für unglaublich schlechtes Blut unter jenen Handelstreibenden, deren Läden geschlossen sind“, sagt hds-Präsident Philipp Moser. Offene Verkaufspunkte wie Großverteiler dürfen Dinge des täglichen Gebrauchs verkaufen. „Schuhe, Bekleidung, Bettwäsche oder Spielzeug zählen da z.B. nicht dazu“, sagt Moser.

Aufruf an Bürgermeister

In einem Schreiben an den Gemeindenverband stellt Wirtschaftslandesrat Achammer klar, dass laut Verordnung, die Tätigkeiten im Detailhandel bis auf wenige Ausnahmen ausgesetzt sind. Apotheken, Zeitungskioske und Tabakläden ausgenommen, ist an Sonn- und Feiertagen auch der Verkauf von Grundbedarfsgütern und Lebensmitteln untersagt.

Die Bürgermeister werden aufgerufen, darüber zu wachen, dass sich die Geschäfte an die erlaubte Warentabelle im Anhang der Verordnung des Landeshauptmanns halten.

In diesem Sinne soll auch ein Schreiben des Landeshauptmanns an die Sicherheitskräfte ergangen sein.

bv

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