Die Regierung Meloni will das Angebot an Ferienwohnungen für Touristen auf Internetplattformen strenger kontrollieren. <BR /><BR />Tourismusministerin Daniela Santanché arbeitet im Einklang mit den Bürgermeistern der großen Kunststädte an einem Gesetzentwurf, der die Einführung eines <Fett>nationalen Identifizierungscodes (CIN)</Fett> für Betreiber von Ferienwohnungen vorsieht. Der Code, der von den Regionen vergeben wird, muss auf den Webseiten und am Eingang der Ferienwohnungen ausgehängt werden. Wer diesen Code nicht vorweisen kann, muss mit Strafen bis zu 5000 Euro rechnen. <BR /><BR />Und noch eine Regel, die speziell für historische Stadtzentren gilt: Ferienwohnungen müssen an Touristen für <Fett>mindestens 2 Nächte</Fett> vermietet werden. Der Entwurf für das staatliche Dekret sieht eine <b>Meldepflicht</b> für all jene vor, die in unternehmerischer Form mit der Vermietung von Touristenunterkünften beginnen. Wer dies nicht tut, riskiert eine Geldstrafe bis zu 10.000 Euro. <BR />Mit dem Gesetz soll weiters die Figur des „Property Managers“ eingeführt werden, der auch mehrere Ferienwohnungen betreiben kann. <h3> Ferienwohnungen legen weiter zu</h3> Mit den neuen Regeln will die Regierung die Hotels unterstützen, die unter der zunehmenden Konkurrenz von Wohnungsplattformen wie „Airbnb“ leiden. Im vergangenen Jahr haben Ferienwohnungen einen direkten Umsatz von 11 Milliarden Euro generiert, die auf 44 Milliarden Euro steigen, wenn man die Zulieferer berücksichtigt. <BR /><BR />Allein in diesem Sommer wird mit 267 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen gerechnet, was einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber 2022 entspricht, geht aus Angaben des Forschungsinstituts Demoskopika hervor In diesem Sommer sollten die Tourismusausgaben 46 Milliarden betragen.<BR /><BR />Selbst wenn die Inflation in den kommenden Wochen zurückgehen sollte, werden die Preise für Waren und Dienstleistungen, die mit der Sommerzeit zusammenhängen, aufgrund erhöhter Nachfrage und saisonaler Faktoren steigen. „Die Inflation hat sich trotz des Rückgangs der Energiepreise nicht abgeschwächt“, warnt Codacons-Präsident Carlo Rienzi. „Der Italien-Urlaub kann in diesem Sommer für eine vierköpfige Familie bis zu 800 Euro mehr kosten“, so der italienische Konsumentenschutzverband Codacons.<BR />