Der Gemeinderat Pfitsch war aufgerufen, ein Gutachten zu einer Bauleitplanänderung von Seiten der Provinz abzugeben. Es geht dabei um die unterirdische Verlegung von 132-Kilovolt-Stromleitungen. <BR /><BR />„Für unsere Gemeinde ist das eine positive Entwicklung: Stromnetzbetreiber Terna wird in der Zone Am Moosfeld die Hochspannungsleitungen in einem weiteren Abschnitt unterirdisch verlegen“, sagte Bürgermeister Stefan Gufler. <BR /><BR />2 oberirdische Leitungen werden dafür abgebrochen und unterirdisch verlegt – direkt anschließend an eine bereits unterirdisch verlegte Trasse. <h3> Unterirdische Kabel haben viele Vorteile</h3>„Wir können dieses Vorhaben nur begrüßen. Es stellt eine wesentliche Verbesserung für das Landschaftsbild dar, aber nicht nur“, meinte Gufler. <BR /><BR />Unterirdische Leitungen sind nämlich auch weniger anfällig für Umwelteinflüsse wie Stürme, Blitzschläge oder umstürzende Bäume, was zu einer höheren Zuverlässigkeit und weniger Ausfällen führt. Außerdem wird die Umweltbelastung verringert, weil der Eingriff in die Natur geringer ist und den Lebensraum von Tieren und Pflanzen weniger stört.<h3> „Enorme Verbesserung“</h3>Vizebürgermeisterin Maria Rabensteiner erinnerte daran, das im Gemeinderat bereits vor rund 2 Jahren ein Vorhaben der Terna für die unterirdische Verlegung von Stromleitungen im Bereich Schmuders/Flains/Bannwald behandelt worden war. <BR /><BR />Damals sei vereinbart worden, dass sich die Gemeindeverwaltung um zusätzliche Verbesserungen, etwa in Bezug auf die Trasse, bemühen werde. <BR /><BR />„Es hat dann viele Sitzungen und Verhandlungen gegeben“, berichtete sie. Vergangene Woche sei dann ein Projekt auf den Tisch gekommen, dem einstimmig zugestimmt wurde. <BR /><BR />„Terna wird in unserem Gemeindegebiet insgesamt 1849 Meter Luftkabel entfernen. 16 Strommasten werden abgebaut, in Zukunft sind nur mehr 4 nötig, die neu errichtet werden“, sagte sie. 461 Meter Luftkabel und 432 Meter Erdkabel werden neu verlegt. <h3> Auch Betonfundamente kommen weg</h3>„Die alten Masten müssen komplett abgetragen werden, auch die Betonfundamente. Auch für die neuen Masten gibt es Auflagen, etwa dass sie in unauffälligen Farben gehalten sein müssen“, erklärte Rabensteiner, die von enormen Vorteilen und Verbesserungen für die Gemeinde sprach.