Donnerstag, 11. März 2021

Stromnetz im Eisacktal: Neue Trassenführung vorgestellt

Die neue Trassenführung für die Erneuerung des Stromversorgungsnetzes im Eisacktal hat eine weitere Hürde genommen: Am Donnerstag haben die Techniker des staatlichen Stromnetzbetreibers Terna die konkrete Streckenführung vorgestellt. Es handelt sich dabei um fix festgeschriebene Landstreifen, innerhalb derer das definitive Projekt erarbeitet und umgesetzt werden kann.

Umwelt- und Energielandesrat Giuliano Vettorato befürwortet die geplante Trassenführung.
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Umwelt- und Energielandesrat Giuliano Vettorato befürwortet die geplante Trassenführung. - Foto: © LPA/Brucculeri
Es war dies der nächste Schritt, nachdem die Landesregierung am 29. Dezember 2020 die strategische Umweltverträglichkeitsprüfung (SUP) für den Plan zur Neuordnung der Stromnetze im Eisacktal zur Versorgung des Brennerbasistunnels (BBT) gutgeheißen hatte.

Nun liegt der Ball beim Umwelt- und Energieministerium: Dieses unterzieht das Projekt der Umweltverträglichkeitsprüfung und muss die einheitliche Genehmigung erteilen. Danach kann das Projekt in die konkrete Umsetzungsphase starten.

An der Videokonferenz am Donnerstag hat Umwelt- und Energielandesrat Giuliano Vettorato gemeinsam mit Vertretern der Stromverteilergesellschaft Edyna GmbH und den Bürgermeistern aller von der Streckenführung betroffenen Gemeinden teilgenommen.

Vettorato ist überzeugt, „dass die neue Streckenführung das Netz der Hochspannungsleitungen wesentlich moderner und effizienter machen wird“.

Es sei das Ergebnis eines außerordentlichen Beiteiligungsprozesses vor Ort gewesen, sagte Vettorato. Dieses „grundlegende Projekt“ werde sich langfristig und positiv auf das Gebiet und die Bürger der 7 Gemeinden entlang der Strecke auswirken.

„Heute legen wir einen Meilenstein: Dieses Grundsatzprojekt ist die Grundlage für die konkrete Planungsphase.“

Vor mehr als 2 Jahren - am 18. Juni 2018 - hatten Terna, der italienische Schienennetzbetreibers RFI (Rete Ferroviaria Italiana) und das Land Südtirol das Einvernehmensprotokoll für die Erneuerung der Hochspannungsleitungsnetzes im Eisacktal unterzeichnet. In deren Zuge werden unter anderen 260 Kilometer an Stromleitungen abgebaut.

Der Stromnetzbetreiber Terna wird die am Donnerstag vorgestellte Streckenführung auf seiner Internetseite veröffentlichen, damit auch die Bevölkerung Einsicht nehmen kann.

lpa