Freitag, 26. November 2021

Student schmuggelt „Squid Game“ nach Nordkorea – Todesstrafe

Ein Student hat die südkoreanische Serie in China auf einen USB-Stick geladen und sie nach Nordkorea geschmuggelt. Nun droht dem Jugendlichen die Todesstrafe.

Die Netflix-Serie „Squid Game“ erschien dieses Jahr und wurde weltweit zu einem richtigen Kassenschlager.
Die Netflix-Serie „Squid Game“ erschien dieses Jahr und wurde weltweit zu einem richtigen Kassenschlager. - Foto: © ANSA / FAZRY ISMAIL / STF
Der Schmuggel fiel auf, als nordkoreanische Behörden eine Gruppe von Studenten beim Ansehen der Serie erwischten.

Dem Student, der die Serie verbotener Weise nach Nordkorea gebracht hat, droht nun die Exekution. Die anderen Schüler wurden zu 5 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, während die Lehrer und Schulverwalter entlassen wurden und nun Gefahr laufen, in Minen arbeiten zu müssen, berichtet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Im Jahr 2020 verabschiedete das nordkoreanische Regime ein „Gesetz zur Beseitigung von reaktionärem Gedankengut und reaktionärer Kultur“, das die Einfuhr und Verbreitung von ausländischem Kulturmaterial wie Filmen, Musik und Büchern im Land verbietet.

Primär will man durch dieses Gesetz die Verbreitung von Inhalten verhindern, die von den Vereinigten Staaten und Südkorea produziert wurden.

„Squid Game“ ist seit dem 17. September 2021 auf der Serienplattform Netflix zu sehen. Die Serie brach wenig später den Rekord für den erfolgreichsten Netflix-Serienstart. Nach rund 4 Wochen hatten bereits über 142-Millionen Netflix-Konten die südkoreanische Serie aufgerufen. Jedoch sorgt die Serie auch für viel Gesprächsstoff und negativ Schlagzeilen.

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen

stol