Geschätzt werden von den Zugreisenden vor allem die Zuverlässigkeit des Verkehrsmittels und die gute Erreichbarkeit der Bahnhöfe. Den Zug nutzen die Südtiroler vor allem, um zur Arbeit oder zur Schule zu fahren (75 Prozent der Befragten). Für den Weg zum Bahnhof brauchen 90 Prozent der Befragten weniger als 20 Minuten. Umweltfreundlichkeit, Kostengünstigkeit und die unkomplizierte Beförderung wurden am häufigsten als Grund dafür angegeben, warum der Zug anderen Verkehrsmitteln vorgezogen wird.Flirt hängt Trenitalia-Züge abAuch in punkto Reisekomfort wurde nachgefragt: Der Zufriedenheitsgrad unterschied sich hier je nach Zugtyp. So waren die Befragten an Bord der FLIRT-Züge der SAD um 25 Prozent zufriedener als jene an Bord der Trenitalia A.G. Dies ist laut Studienergebnissen vor allem auf saubere Waggons, Sitze und Toiletten und auf den besseren Zustand des Wageninneren zurückzuführen.Gründe für die NichtbenutzungAuch Gründe für die Nichtbenutzung von Zügen waren Teil der Erhebungen. Als wichtigsten Grund gaben die Befragten die Unerreichbarkeit des Zielorts und daher die Wahl des Privatautos an. „Neben der kontinuierlichen Qualitätssteigerung des Services ist es vor allem die Sensibilisierung der Bevölkerung, die grundlegend auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität ist. Die Studie hat bestätigt, dass gerade die Umweltfreundlichkeit ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Kriterium bei der Wahl des Verkehrsmittels ist“, resümiert Alessandra Bonelli, die am EURAC-Institut forscht.