Montag, 19. Februar 2018

Studie: Südtiroler leben länger

Die Bewohner Südtirols und des Trentinos leben im Schnitt 3 Jahre länger als jene in Kampanien: Das geht aus der neusten Studie der gesamtstaatlichen Beobachtungsstelle für Gesundheit hervor. Diese beschäftigte sich mit den Unterschieden in Sachen Gesundheit in den verschiedenen Regionen.

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Foto: © shutterstock

Wie die Studie zeigt, wurden die Männer Kampaniens 2017 im Schnitt 78,9 Jahre alt, die Frauen 83,3. In Südtirol und dem Trentino hingegen wurden die Männer im Schnitt 81,6 Jahre alt, die Frauen 86,3.

Generell liegt die Lebenserwartung im Nordosten höher (Männer 81,2 Jahre; Frauen 85,6 Jahre), entschieden tiefer hingegen in Mittelitalien (Männer 79,8; Frauen 84,1) und am tiefsten im Süden.

Laut der Studie hängt die Lebenserwartung jedoch nicht nur mit der Wohnsituation, sondern auch mit der Ausbildung zusammen: So sollen Personen ohne Studientitel ebenfalls weniger lange leben als andere.

Die Provinzen, in denen die Lebenserwartung am höchsten liegt, sind laut der Studie jene von Florenz, Monza und Treviso. In Florenz liegt die durchschnittliche Lebenserwartung mit 84,1 Jahren um 1,3 Jahre höher als im Durchschnitt.

stol

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