Sonntag, 29. Oktober 2017

Sturm „Herwart“ trifft auf Deutschland

„Herwart“ hält die Einsatzkräfte in Norddeutschland auf Trab. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Herwart sorgt für Chaos.
Herwart sorgt für Chaos. - Foto: © APA/AFP

Herbststurm „Herwart“ hat den deutschen Norden fest im Griff. Verletzte soll es aber bisher keine gegeben haben. Die Leitstellen in Schleswig-Holstein berichteten in der Nacht zum Sonntag von umgekippten Bäumen, eingestürzten Baugerüsten und weggeflogenen Trampolinen. Im nordfriesischen Oldenswort fiel eine historische Mühle dem Sturm zum Opfer.

Die Bahnstrecken zwischen Kiel und Hamburg, sowie zwischen Flensburg und Hamburg wurden durch umgestürzte Bäume blockiert. „Entstörtrupps sind bereits mit Kettensägen und anderem schweren Gerät vor Ort und arbeiten fieberhaft an einer Beseitigung der Hindernisse“ sagte ein Bahn-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Wann die Strecken wieder frei sein werden, war zunächst unklar.

In Hamburg wird am Sonntag eine schwere Sturmflut mit einem Pegel von 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. „Die Behörden sind vorbereitet, voraussichtlich müssen einige Straßen und der Fischmarkt gesperrt werden“, erklärte eine diensthabende Wissenschaftlerin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Die Hamburger Feuerwehr rückte bis zum Morgen 170 Mal aus. Bei den Einsätzen handele es sich im Wesentlichen um Bäume und Äste auf Straßen, aber auch auf Autos und Häusern. Ein Baum musste von den Gleisen der U-Bahn geborgen werden.

dpa

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stol