Donnerstag, 18. Januar 2018

Sturmtief erreicht Europa

Die ersten Ausläufer des Sturmtiefs „Friederike“ haben Donnerstag früh den Westen Deutschlands erreicht. Wegen des schweren Sturms hat auch der niederländische Wetterdienst KNMI am Donnerstag Alarmstufe Rot für große Teile des Landes ausgerufen. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden 250 Flüge gestrichen.

Deutschland und die Niederlande sind vom Sturmtief betroffen. Der Verkehr ist stark behindert.
Deutschland und die Niederlande sind vom Sturmtief betroffen. Der Verkehr ist stark behindert.

Im deutschen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wurden bereits Windgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Stundenkilometern gemessen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sagte. Im Laufe des Tages werden Geschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde erwartet.

Verkehr stark beeinträchtigt

Das Unwetter dürfte auch den Verkehr in Deutschland wieder stark beeinträchtigen. Die Deutsche Bahn warnte im Kurzbotschaftendienst Twitter bereits, dass Beeinträchtigungen im Bahnverkehr möglich seien.

Auch die Niederlande betroffen

Erwartet wurden Orkanböen mit einer Stärke von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Der Sturm führte bereits am frühen Morgen zu starken Behinderungen im Verkehr. Mehrere Lastwagen waren durch die heftigen Böen umgekippt und blockierten Autobahnen.

Am Amsterdamer Flughafen Schiphol waren 250 Flüge gestrichen worden, Passagiere wurden vor Verspätungen gewarnt. Wegen starker Seitenwinde konnten nicht alle Start- und Landebahnen genutzt werden.

apa/dpa

stol