Montag, 10. Februar 2020

Sturmtief „Sabine“ fegt über Südtirol

Am heutigen Montag und vor allem am Dienstag wird es auf den Bergen wieder stürmisch. Tief „Sabine“ sorgte bereits am Vormittag für Orkanböen von über 130 Kilometer pro Stunde. In den Tälern hingegen geht es ruhiger zu, der Wind schafft es nur stellenweise ins Tal, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin gegenüber STOL.

Sturmtief Sabine sorgt in vielen Teilen Europas für Chaos.
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Sturmtief Sabine sorgt in vielen Teilen Europas für Chaos. - Foto: © APA/dpa / Uwe Zucchi
Die Ausläufer des Sturmtiefs „Sabine“ haben, wie berichtet, auch Südtirol erreicht.



Wie Dieter Peterlin gegenüber STOL berichtet, wurden auf der Schöntaufspitze oberhalb von Sulden in 3300 Metern Orkanböen von 134 Kilometer pro Stunde gemessen. Am Dienstag legt der Wind noch weiter zu, in den Tälern kommt er aber nur stellenweise durch, so etwa im Vinschgau und Wipptal.



Warum eigentlich „Sabine“ und nicht „Ciara“?

Während im deutschsprachigen Raum alle über das Sturmtief „Sabine“ sprechen, heißt die Schlechtwetterfront im Rest der Welt „Ciara“. Warum eigentlich? Dazu erklärt Peterlin: „Während in Amerika die Namen der Hurricans von offiziellen Stellen vergeben werden, gibt es für die Stürme keine offizielle Namen sobald sie Europa erreichen. Im deutschen Sprachraum hat man sich darauf geeinigt den Namen zu übernehmen, der von der Universität Berlin vergeben wird. So kann es sein, dass dasselbe Tiefdruckgebiet in verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen erhält.“

Schneefall bis ins Tal eher unwahrscheinlich


Trotz der Schlechtwetterfront, die uns aktuell erreicht, sei es unwahrscheinlich, dass in diesem bisher schneearmen Winter noch Schnee bis in tiefere Lagen fallen werde, so Peterlin. Für den Rest der Woche sei kein Schneefall vorausgesagt und laut Statistik sei Schnee im Februar oder März nur noch selten zu erwarten.

Derzeit schneit es allerdings zwischen Sterzing und Brenner. Fahren Sie vorsichtig.

ptr

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