Montag, 12. Februar 2018

Sturz bei WC-Gang: Liftbetreiber muss zahlen

Dass man beim Wintersport nicht vor Verletzungsgefahr gefeit ist, belegt die „Hochsaison“ in den Notaufnahmen der Spitäler. Wohl kaum jemand würde aber vermuten, welch schmerzhafte Folgen der Gang auf die Toilette haben kann. Eine Urlauberin ist dabei schwer gestürzt, weil der Zugang zum WC verschneit bzw. vereist war. Der Liftbetreiber muss 50.000 Euro Schadenersatz leisten.

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Foto: © shutterstock

Zu dem Unfall war es im März 2014 in einem Skigebiet im Pustertal gekommen. Die Urlauberin war mit der Seilbahn zum Gipfel gefahren und hatte sich dort zur öffentlichen Toilette der Seilbahnstation begeben.

Plötzlich glitt die Frau auf dem vereisten Zugang aus und stürzte so unglücklich, dass sie sich eine Oberschenkelhalsfraktur zuzog.

Rechtsanwalt Markus Wenter unterstrich, dass der Liftbetreiber die gefahrenlose Nutzung bzw. den gefahrenlosen Zugang gewährleisten müsse – zu einem öffentlichen WC, das jeden Tag von vielen Personen aufgesucht werde.

Der Liftbetreiber wurde zur Zahlung von 50.000 Euro Schadenersatz verurteilt und muss auch die Verfahrenskosten des Erben der Klägerin – diese ist inzwischen gestorben – tragen.

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol