<BR />China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch großer Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya.<BR />Das ganze Ausmaß der Katastrophe war weiterhin unklar. Die Zahl der Todesopfer allein in Nepal hatte am Dienstag die Schwelle von 1.000 überschritten, die Zahl der Vermissten wurde mit mehr als 4.600 Menschen beziffert.<BR /><BR />Der Großteil der Leichen konnte bisher nicht identifiziert werden. Oft werden nach Behördenangaben nur Knochenfragmente oder andere Leichenteile geborgen. Alle geborgenen sterblichen Überreste könnten demnach jedoch per DNA-Analyse identifiziert werden, was den Familien möglicherweise später bei ihren Bestattungsriten hilft.<h3> Warnung vor Seuchengefahr</h3>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte vor Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten gewarnt. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen und stehendes Wasser erhöhten das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.