Mittwoch, 22. September 2021

Suchaktion am Hirzer nimmt tragisches Ende

Eine Suchaktion im Hirzergebiet hat am heutigen Mittwoch ein tragisches Ende genommen: Ein 36-jähriger Wanderer aus Deutschland konnte nur noch tot geborgen werden.

Für den Wanderer aus Deutschland kam jede Hilfe zu spät. - Foto: © Bergrettung

Die Rettungskräfte des Bezirks Meran wurden am gestrigen Dienstagabend gegen 20 Uhr von einem Hüttenwirt des Hirzergebietes alarmiert. Der bundesdeutsche Wanderer hätte gegen 18 Uhr auf der Hütte eintreffen sollen, aber auch nach Einbruch der Dunkelheit fehlte weiter jede Spur von ihm.

Noch in der Nacht wurde eine Suchaktion nach dem vermissten Wanderer gestartet. Ersten Informationen zu Folge befand sich der Vermisste auf dem europäischen Fernwanderweg, seine geplante Tour führte vorbei am Kratzbergersee, Richtung Hirzer bis zu einer Schutzhütte im Hirzergebiet.

Mehrere Mannschaften der Bergrettung durchkämmten das Suchgebiet, das auf die Gipfelregion des Hirzers eingegrenzt werden konnte, bis tief in die Nacht – leider ohne Erfolg.

Die Suche wurde schließlich am heutigen Mittwochmorgen gegen 6 Uhr wieder aufgenommen und intensiviert: Mehrere Mann der Bergrettungen von Meran, Lana, Sarntal und der Finanzwache hielten Ausschau nach dem Vermissten. Der Notarzthubschrauber Pelikan 2 sowie Drohnen der Bergrettung unternahmen mehrere Suchflüge.

Gegen 10 Uhr entdeckten die Suchtrupps persönliche Gegenstände des Wanderers und kurze Zeit später schließlich auch den Vermissten selbst. Vermutlich war der 36-Jährige mehrere 100 Meter über steiles Gelände in eine Rinne abgestürzt. Die Einsatzkräfte eilten zum Absturzpunkt, konnten aber nichts mehr für den Verunfallten tun.

Neben der Bergrettung standen auch die Freiwillige Feuerwehr von Tall sowie die Behörden im Einsatz.

pho

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