Donnerstag, 01. September 2016

Suchaktion in Gröden endet glimpflich

Zu einer großangelegten Suchaktion ist es am Donnerstagnachmittag in Gröden gekommen.

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Archivbild - Foto: © STOL

Laut ersten Informationen war eine italienische Familie auf Monte Pana im Gemeindegebiet St. Christina unterwegs als sich ein Familienmitglied mit Down Syndrom von der Gruppe trennte. Der 50 Jahre alte Mann war laut Familienangehörigen auf einmal verschwunden.

Diese haben dann selber längere Zeit nach ihm gesucht, jedoch vergeblich. Gegen 15.30 Uhr hat die Familie schließlich bei der Landesnotrufzentrale Alarm geschlagen. Sofort wurde die Bergrettung Gröden alarmiert die mit der Suche begonnen hat.

Nachdem nach etwas mehr als einer Stunde die Person noch nicht gefunden werden konnte, wurde auch die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr St. Christina sowie der örtlichen Hundestaffel angefordert.

"Kurz nach dem wir mit der großflächigen Suche begonnen haben, hat uns ein Anrainer einen wichtigen Hinweis geliefert der sich als goldrichtig erwies" erklärte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Christina Christoph Senoner, der die Suchaktion zusammen mit anderen Rettungskollegen koordinierte.

"Kurz darauf konnte die Person glücklicherweise, etwas mehr als einen Kilometer von dem Ausgangsort, in der Zone "La Buja", unverletzt gefunden werden" erklärte Senoner weiter.

Der Einsatz, an dem ca. 50 Retter beteiligt waren, konnte gegen 17.30 Uhr abgeschlossen werden. Auch die Carabinieri waren am Einsatzort.

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