Dienstag, 17. September 2019

Suchaktion mit glücklichem Ende in Algund

Ein Ehestreit hatte am Montagabend eine großangelegte Suchaktion im Meraner Raum zur Folge.

Zahlreiche Freiwillige beteiligten sich an der Suchaktion. - Foto: Bergrettung Meran
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Zahlreiche Freiwillige beteiligten sich an der Suchaktion. - Foto: Bergrettung Meran

Ein österreichisches Ehepaar hatte sich nach einem Streit getrennt und versucht, auf verschiedenen Wegen ins Urlaubsdomizil nach Algund zu kommen.

Als der Mann jedoch nicht ankam, schlug die Ehefrau Alarm. Nach der ersten Abklärung durch die Behörden entsandte die Landesnotrufzentrale die Bergrettung Meran und die Freiwillige Feuerwehr Algund.

Diese machten gegen 20 Uhr auf die Suche nach dem Vermissten. Der Wanderer wurde in der Zone des Algunder Waalweges vermutet.

Intensiv wurden der Waal selbst und die Seitenwege abgesucht. Auch wurden alle wichtigen Plätze in der Nähe abgesucht.

Gegen 22.30 dann die Erleichterung: Der 79-Jährige konnte in Algund unweit des Bahnhofes von den Suchmannschaften gefunden werden.

Er wurde erst zur Abklärung in die Einsatzzentrale nach Algund gebracht, wo er sich stärken konnte und sein Verbleiben schilderte. Anschließend wurde er von den Freiwilligen ins Hotel gebracht, wo seine Frau auf ihn wartete.

Im Einsatz standen die Männer und Frauen der Bergrettung Meran, der Algunder Feuerwehr mit mehreren Zügen, der Wehr aus Schenna, der Finanzpolizei und der Carabinieri, insgesamt rund 80 Personen und 10 Fahrzeuge.

stol

stol